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DAX verschlechtert


21.12.2001
Hamburgische LB

Der DAX schloss am Donnerstag mit Minus 1,01% bei 4.934 Punkten, so die Analysten der Hamburgischen Landesbank.

In einem umsatzschwachen Handel habe der Markt vor allem unter der Gewinnwarnung des US-Netzwerkausrüsters Juniper gelitten, der vor US-Börseneröffnung mitgeteilt habe, dass der Gewinn im vierten Quartal rund 50% unter den bisherigen Prognosen liegen werde.


Unter den deutschen Technologiewerten hätten Siemens 2,02% auf 69 Euro verloren. Infineon hätten sich um 5,13% auf 22,20 Euro, Epcos um 1,79% auf 55 Euro und SAP um 3,25% auf 142,90 Euro verbilligt. Die Aktien von E.ON und RWE hätten zeitweise die Gewinnerliste des DAX angeführt, nachdem das Bundeskartellamt die geplanten Fusionen ihrer Tankstellentöchter Aral und Dea mit BP und Shell genehmigt habe. Gegen Ende der Börsensitzung hätten sie jedoch ins Minus gedreht. Das E.ON-Papier habe 0,26% niedriger bei 54,70 Euro geschlossen, die Titel von RWE hätten um 0,39% auf 40,89 Euro nachgegeben.

Der Dow-Jones-Index habe um 0,84% auf 9.985 Punkte nachgegeben. Der Nasdaq-Index habe zum Schluss mit 3,24% im Minus bei 1.919 Zählern notiert. Im Mittelpunkt habe neben Juniper die Aktie von AT&T gestanden (+ 6,25%), nachdem der Kabelfernseh-Anbieter Comcast die Übernahme der Kabelsparte von AT&T angekündigt habe.

Die Gewinne der drei größten US-Investmentbanken seien aufgrund der Börsenflaute im zurückliegenden Vierteljahr drastisch geschrumpft. Den mit -50% größten Gewinneinbruch gegenüber dem Vorjahreszeitraum habe Lehman Brothers verzeichnet (-0,54%). Der Gewinnrückgang habe im Rahmen der Erwartungen gelegen. Bei Goldman Sachs (-2,1%) und Bear Stearns (-0,54%) seien die Gewinne um 17% respektive um 21% abgesackt.

Der Nikkei habe bei 10.335 Punkten geschlossen (-0,95%), der Euro notiere aktuell bei 0,9003 US-Dollar.




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