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TecDAX koppelt sich ab 12.11.2010
DAX-Ausblick
Rosenheim (aktiencheck.de AG) - Auf dem internationalen Parkett mussten in den vergangenen drei Sitzungen vor allem rote Vorzeichen verkraftet werden, so der Experte vom "DAX-Ausblick", Sebastian Hoffmann.
So habe der Dow Jones (ISIN US2605661048 / WKN 969420) um 152 Zähler (1%) nachgegeben, der Hang Seng (ISIN HK0000004322 / WKN 145733) habe 695 Punkte (3%) verloren und der DAX (ISIN DE0008469008 / WKN 846900) habe zwischenzeitlich einen Abschlag von 170 Zählern (2%) verkraften müssen. Richtig heftig habe es dabei den Technologie-Index TecDAX (ISIN DE0007203275 / WKN 720327) erwischt, bei dem man mit Verlusten von 7% innerhalb von nur vier Handelstagen durchaus schon von einer Korrektur sprechen könne.
Seien die Ausbrüche und neuen Kaufsignale, die erst im vergangenen Monat generiert worden seien, nun schon wieder passé? Und sollte man jetzt eventuell sogar Short-Derivate einkaufen? Die Experten vom "DAX-Ausblick" wollten es genau wissen und haben die normale Korrektur einmal genauer untersucht. Konkret:
In der technischen Analyse werde eine Korrektur als schnelle Bewegung gegen die zuvor eingeschlagene Trendrichtung definiert. Betrachte man den Rally-Abschnitt aus den Jahren 2005 und 2006, dann werde schnell deutlich, dass solche Bewegungen eigentlich völlig normal seien. Denn:
Kleinere Rücksetzer innerhalb eines übergeordneten Aufwärtstrends seien immer wieder in jeder Rally zu beobachten. Normalerweise korrigiere der Markt dabei um nicht mehr als zehn Prozent, bevor es anschließend wieder nach oben gehe. Im Augenblick bedeute das:
DAX, MDAX (ISIN DE0008467416 / WKN 846741) sowie TecDAX hätten in den vergangenen Sitzungen jeweils 2%, 2% bzw. 7% abgegeben. Auf den ersten Blick sehe es daher nach völlig normalen Zwischenrücksetzern aus, weshalb es jederzeit wieder nach oben gehen könne. Der TecDAX scheine sich dabei allerdings erneut vom normalen Marktverlauf abzukoppeln, denn der Technologie-Index sei nun sogar unter die 200-Tage-Linie zurückgefallen. Das heiße:
Unterhalb des GD200 eröffne sich jetzt weiterer Abwärtsspielraum bis zur Mai-Aufwärtstrendgeraden im Bereich von 750 Punkten. Auf der Oberseite würde sich dabei jetzt das technische Bild erst mit dem nächsten Re-Break der wichtigen 800er-Zone wieder deutlich verbessern. Unter dem Strich befinde sich das deutsche Technologie-Barometer zwischen 750 und 800 Punkten in einer Art luftleerem Raum, weshalb sowohl der Ausbruch nach oben sowie aber auch nach unten möglich sei. Im Gegensatz zu DAX bzw. MDAX trübe sich der Ausblick für den TecDAX damit deutlich ein. Denn:
Während die Rücksetzer im Leit- sowie Nebenbarometer als völlig normal eingestuft werden könnten, habe sich daraus bei den Technologie-Werten ein richtiger Absturz entwickelt. Aus Sicht von Trendfolgern sollten daher TecDAX-Positionen vorsichtshalber glattgestellt und der Fokus auf die stabilen Indices gelegt werden. (12.11.2010/ac/a/m)
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