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Japan solides Wachstum in Q3 dank staatlicher Unterstützung


19.11.2010
Banque SYZ & CO

Genf (aktiencheck.de AG) - Die japanische Wirtschaft verzeichnet im dritten Quartal 2010 ein solides Wachstum, welches durch einen Anstieg des Konsums privater Haushalte angetrieben wurde, so die Analysten der Banque SYZ & CO.

Nach einem Plus im zweiten Quartal um 0,4% sei das BIP im dritten Quartal um 0,9% gestiegen und habe damit die Erwartungen übertroffen.


Der Konsum privater Haushalte sei um 1,2% gestiegen, was, nach Q2/2009, dem zweitgrößten Quartalszuwachs seit 1997 entspreche. Diese Zunahme beruhe vor allem auf fein abgestimmten staatlichen Anreizen, insbesondere der Abwrackprämie für Autos, die Ende September ausgelaufen sei.

Bedauerlicherweise spiegele die Steigerung der Binnennachfrage keinen nachhaltigen Trend wider. Sobald die Anreizprogramme der Regierung auslaufen würden, so würden die Experten der Banque SYZ & CO schätzen, dürfte die Wachstumsgeschwindigkeit aufgrund der deflationären Umstände wohl wieder ins Stocken geraten. Man dürfe nicht vergessen, welche Rolle die zeitliche Komponente in einer Wirtschaft spiele, die sich in der Deflation befinde. Je länger die Kaufentscheidung aufgeschoben würde, desto günstiger würden Produkte und Dienstleistungen, da der Nominalpreis im Zeitablauf sinke. Deflation sei somit ein Anreiz, Bargeld zu horten und nicht auszugeben. So würden es die Schweizer Spezialisten nicht verwunderlich finden, dass FED-Chef Ben Bernanke angstvoll auf eine ebensolche Entwicklung in den USA schaue.

Die vermeintlich rosigen Zahlen des Bruttoinlandsproduktes Japans würden das Bild des eigentlichen Motors japanischer Wirtschaft - den Industriesektor mitsamt seinen Exportgeschäften - verdecken. Der Trend, welcher sich in den vergangenen Monaten abgezeichnet habe, deute auf schwaches Wachstum hin und die Stärke des Yen behindere Japan in seiner Wettbewerbsfähigkeit.

Der Aktienmarkt Japans habe sich zwar seit Anfang des Monats besser als andere Märkte entwickelt, indem er die Korrektur der letzten Woche nicht in gleichem Umfang mitgemacht habe. Trotzdem, so die Analysten der Banque SYZ & CO, bleibt der Topix (ISIN XC0009694107 / WKN 969410) ein Blick in den Rückspiegel von anderen wichtigen Aktienmärken. (19.11.2010/ac/a/m)




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