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TecDAX ist längst kein Solarindex mehr


15.02.2011
DaxVestor

Gerbrunn (aktiencheck.de AG) - Lange Zeit waren Aktien wie SolarWorld (ISIN DE0005108401 / WKN 510840) und Q-Cells (ISIN DE0005558662 / WKN 555866) ein Inbegriff für den TecDAX (ISIN DE0007203275 / WKN 720327), so die Experten vom "DaxVestor".

Seit der Solarboom für die deutschen Anbieter allerdings vorbei sei, hätten offenbar nicht mehr so viele Anleger den TecDAX auf ihrem Radar. Zu Unrecht. Auch die heute bestimmenden Aktien wie Software AG (ISIN DE0003304002 / WKN 330400), QIAGEN (ISIN NL0000240000 / WKN 901626) und AIXTRON (ISIN DE000A0WMPJ6 / WKN A0WMPJ) hätten ihren Reiz und selbst die Solaraktien sollte man nicht vorzeitig abschreiben. Gegenüber dem DAX (ISIN DE0008469008 / WKN 846900) und dem MDAX (ISIN DE0008467416 / WKN 846741) - beide Indices seien in den letzten zwölf Monaten erheblich besser gelaufen als der TecDAX - besitze der deutsche Index der High-Tech-Aktien Aufholpotenzial.

Das würden inzwischen wohl auch die Analysten so sehen. Alleine am Montag habe es Kaufempfehlungen oder anderweitigen positiven Newsflow für Pfeiffer Vacuum (ISIN DE0006916604 / WKN 691660), QSC (ISIN DE0005137004 / WKN 513700), Roth & Rau (ISIN DE000A0JCZ51 / WKN A0JCZ5) und centrotherm (ISIN DE000A0JMMN2 / WKN A0JMMN) gegeben. Bei Pfeiffer Vacuum sei die Aktie um 6,9 Prozent in die Höhe gesprungen und auch bei QSC, dem Trading-Tipp der Experten aus Ausgabe 89/2010 sei das Plus von 6,0 Prozent nicht viel geringer gewesen. Damit sei auch schon einer der Reize des TecDAX genannt.


Die Einzelwerte würden wesentlich stärker schwanken, als dies die Schwergewichte im DAX und für gewöhnlich auch im MDAX tun würden. Die Aktien nun als Zockerpapiere abzutun, wäre zu einfach. Titel wie die der Software AG oder von QIAGEN, die beiden Schwergewichte im Index, seien fast schon so etwas wie Value-Aktien im Techbereich. Die Wachstumsraten seien nicht mehr ganz so exorbitant hoch, dafür sei der Cash-Flow stetiger.

Anders dagegen bei den "Leichtgewichten" wie z.B. Manz Automation (ISIN DE000A0JQ5U3 / WKN A0JQ5U), Evotec (ISIN DE0005664809 / WKN 566480) oder Drillisch (ISIN DE0005545503 / WKN 554550). Komme es hier zu einer neuen Lage, könne dies nicht nur die Aktienkurse erheblich in Bewegung bringen, sondern unter Umständen die Unternehmensbasis in einem gänzlich neuen Licht erscheinen lassen.

Der Trading-Tipp der Experten QSC beispielsweise habe eine neue Unternehmensstrategie eingeschlagen und konzentriere sich fortan auf Firmenkunden. Die Aktie sprang und springt in die Höhe, weil die Margen im Firmenkundengeschäft wesentlich stabiler und höher sind, so die Experten vom "DaxVestor". Bei einer Deutschen Telekom (ISIN DE0005557508 / WKN 555750) werde so etwas nicht vorkommen. Natürlich könne eine solche Neubestimmung auch in die andere Richtung losgehen, wie der Absturz der Solaraktien zeige. Eine Möglichkeit, sich vor extremen Kursausschlägen zu schützen, sei eine Investition in den gesamten Index. Die Kursspitzen nach oben und unten würden dadurch herausgeglättet. Zudem sei man vor den Kapriolen einzelner Branchen wie z.B. Solar oder Biotech etwas besser geschützt.

Der TecDAX sei zwar noch lange kein deutscher NASDAQ-Index, nichtsdestotrotz sei er ein gutes Abbild der deutschen Wachstumsaktien, die zudem über ein gewisses Aufholpotenzial gegenüber den Standardaktien verfügen würden. Diese seien oftmals schon gut gelaufen und/oder würden keinen großen Bewertungsspielraum mehr nach oben besitzen. Anders viele High-Tech-Aktien. (15.02.2011/ac/a/m)



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