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Globale Aktienmärkte vorübergehende Korrektur 15.03.2011
Union Investment
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - In den vergangenen Wochen häuften sich die Belastungsfaktoren für die weltweiten Aktienmärkte, so die Experten von Union Investment.
Der Krise in Nordafrika sei ein hoher Ölpreis gefolgt, der nach und nach zu einer Gefahr für das weltweite Wirtschaftswachstum zu werden gedroht habe. Darüber hinaus seien Inflationssorgen hinzugekommen, die von den Notenbanken mit der Ankündigung weiterer Leitzinserhöhung gekontert worden seien. In diesem Umfeld sei die Nachfrage nach Aktien bereits zu Wochenbeginn leicht zurückgegangen und habe nach und nach zu leichteren Notierungen geführt.
Schließlich habe das Erdbeben in Japan zum Wochenende die Risikobereitschaft der Investoren deutlich verringert, sodass es dann auch zu größeren Gewinnmitnahmen gekommen sei. Konjunktursensitive Werte hätten dabei besonders stark nachgegeben, was sich an einem Kursverlust von 2,5 Prozent im zyklischen NASDAQ (ISIN XC0009694271 / WKN 969427) im Vergleich zu einem leichten Minus von lediglich einem Prozent im Dow Jones Industrial Average (ISIN US2605661048 / WKN 969420) habe ablesen lassen.
Auch die europäischen Märkte hätten Einbußen hinnehmen müssen. Der DAX (ISIN DE0008469008 / WKN 846900) habe erstmals seit Januar wieder unter der psychologisch wichtigen Marke von 7.000 Punkten geschlossen. In Europa habe die Sorge vor einem erneuten Aufflammen der Euro-Schuldenkrise noch zusätzlich auf den Notierungen gelastet. Insgesamt bewerte der Großteil der Analysten die Korrektur allerdings als eine gesunde Gegenbewegung in einem intakten Aufwärtstrend. Gleichzeitig hätten Experten auf die nach wie vor positiven Konjunkturdaten verwiesen. So sei eine Reihe von Indikatoren in den USA ausgesprochen gut ausgefallen. Die Einzelhandelsumsätze im Februar hätten stärker als erwartet zugenommen.
Zudem habe eine lockere Kreditvergabepolitik der US-Banken in Form von deutlich mehr bewilligten Konsumentenkrediten signalisiert, dass sich der Trend steigender Konsumausgaben in den kommenden Monaten fortsetzen könnte. (Ausgabe vom 14.03.2011) (15.03.2011/ac/a/m)
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