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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 233,30 $ |
234,15 $ |
-0,85 $ |
-0,36 % |
24.04/15:56 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| US0970231058 |
850471 |
- $ |
- $ |
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EUR/USD weiterhin auf hohen Werten 21.03.2011
Oberbank
Linz (aktiencheck.de AG) - Die Krise in Japan hat die großen Industriestaaten zu einem gemeinsamen Eingriff am Devisenmarkt veranlasst, so die Analysten der Oberbank.
Die G-7-Staaten hätten Japan unter die Arme gegriffen und den Verkauf der japanischen Währung im großen Stil beschlossen. Die Zentralbanken in Tokio und in den G-7-Staaten hätten den Ende letzter Woche auf bis zur Marke von ca. 107,00 erstarkten Japanischen Yen auf den Markt geworfen und somit die japanische Währung geschwächt. Auch die EZB habe sich an dieser konzentrierten Aktion mit einem Volumen von rund 5 Milliarden Yen beteiligt. Als Folge der Intervention habe der Kurs des Yens zum USD nachgegeben, nachdem er schon auf Werte bis 77,16 gefallen sei und stehe derzeit wieder bei 80,90. Zum EUR stehe der Yen momentan wieder bei Werten von ca. 114,60. Der jüngste Anstieg des Yens sei deshalb ausgelöst worden, weil japanische Investoren für den Wiederaufbau massiv Geld ins Land zurückgeholt hätten.
Aus den Vereinigten Staaten erwarte man heute lediglich zwei Kennzahlen. Zum einen würden heute die Immobilienzahlen veröffentlicht. Es werde nichts Positives zu erwarten sein. Die Verkaufszahlen in Kalifornien und die schwebenden Hausverkäufe seien gesunken. Die Einschätzung der zweiten Veröffentlichung - die Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter - dürfte hinsichtlich gesunkener Bestellungen bei Boeing (ISIN US0970231058 / WKN 850471) ebenfalls wenig euphorisch ausfallen. Der in letzter Zeit vorherrschende Optimismus könnte einen leichten Dämpfer bekommen. Die heutige Tagesrange für EUR/USD liege zwischen 1,4052 und 1,4180.
Der auf breiter Front steigende Euro habe Ende letzter Woche auch das Britische Pfund auf den tiefsten Stand seit vier Monaten geschickt. Die Gemeinschaftswährung habe auf bis zu derzeit 0,8735 zugelegt, den höchsten Stand seit Anfang November 2010. Beobachtern zufolge dürfte die Aufwärtsbewegung allerdings begrenzt bleiben, weil britische Firmen das niedrige Niveau zum Einstieg nutzen würden. Zum Japanischen Yen sei das Pfund mit 131,30 auf den tiefsten Stand seit Anfang 2009 gefallen. Die heutige Tagesrange für EUR/GBP liege zwischen 0,8670 und 0,8780.
Der kräftige Anstieg des Ölpreises in den vergangenen Wochen habe den russischen Leitindex ITRS über die Marke von 2000 Punkten gehievt. Von den sprudelnden Öleinnahmen habe auch die russische Währung profitiert. Zum USD notiere der Russische Rubel (RUB) bei 28,38 und zum EUR bei 40,22. (21.03.2011/ac/a/m)
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