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US-Leitindices konnten Zugewinne erzielen 13.05.2011
Erste Bank
Wien (aktiencheck.de AG) - In der abgelaufenen Woche konnten die amerikanischen Leitindices Zugewinne erzielen, so die Analysten der Erste Bank.
Den größten prozentuellen Anstieg (+2,2%) habe der Russell 2000 Index gezeigt, der nur aus sehr gering kapitalisierten Aktien zusammengesetzt sei. Ebenfalls sehr stark sei die Performance des NASDAQ Composite (ISIN XC0009694271 / WKN 969427) (+1,7%) gewesen. Der S&P 500 (ISIN US78378X1072 / WKN A0AET0) habe ein Plus von 1% bzw. der Dow Jones (ISIN US2605661048 / WKN 969420) eines von 0,9% erzielt.
Nur drei Sektoren seien im Minus gewesen: US-Finanzwerte (-0,33%). Dieser Sektor sei in einer mehrjährigen Baissephase, die voraussichtlich frühestens erst zu Beginn der nächsten Dekade (!) zu Ende gehen werde. Investoren hätten hier deshalb keinen Handlungsbedarf, außer eventuell übersehene Positionen abzustoßen. Ebenfalls im Minus sei der Baumaterialiensektor (-1,9%) gewesen. Auch hier würden die Folgen des Zusammenbruchs der Immobilienmarktblase noch einige Jahre zu spüren sein. Der Energiesektor (-0,33%) sei vor allem vom negativen Sentiment aufgrund der vorübergehenden Schwäche des Erdölpreises leicht ins Minus gedrückt (-0,33%) worden.
Außergewöhnlich stark seien Versorgerwerte (+2,7%) und Gesundheitstitel (+2,4%) gewesen. Solange Versorgeraktien keine auffällig bessere Jahresperformance als der S&P 500 zeigen würden, sei die Marktverfassung in Ordnung. Nur wenn später im Zyklus Investoren in Versorgertitel umzuschichten beginnen würden und diese Aktien dann einige Wochen lang outperformen würden, sei erhöhte Vorsicht am Gesamtmarkt angesagt. Der defensive Healthcaresektor liege seit Jahresbeginn 14% im Plus und weise damit eine doppelt so hohe Performance auf wie der S&P 500.
Biotechnologietitel seien letzte Woche ebenfalls außergewöhnlich stark gewesen (+2,7%) und seien ebenfalls seit Jahresbeginn klare Outperformer (+14%). Ebenfalls überdurchschnittlich positiv sei in diesem Jahr der Sektor des nichtzyklischen Konsums (+9%). Darin enthalten seien vor allem Titel aus dem Lebensmittelbereich, aber auch Getränke- und Tabakfirmen.
Im Technologiesektor (+1,2%) habe es zuletzt einige enttäuschende Unternehmensmeldungen gegeben. Der Fast-Monopolist bei Betriebssystemen, Microsoft (ISIN US5949181045 / WKN 870747), kaufe Skype für sagenhafte USD 8,5 Mrd. und zahle damit bei weitem zuviel für ein Geschäftsfeld, welches zu entwickeln Microsoft verschlafen habe. Angesichts der Kooperation mit Nokia (ISIN FI0009000681 / WKN 870737) bei Handybetriebssystemen und im Hinblick auf diesen angekündigten Deal sehe man, wie verzweifelt Microsoft im Kommunikationsbereich agiere ("mobile desperation"). Investoren würden bei anderen Firmen weitaus bessere Investmentmöglichkeiten finden.
Ebenfalls enttäuschend entwickle sich der Telekomzulieferer und Netzwerkausstatter Cisco Systems (ISIN US17275R1023 / WKN 878841). Der Konkurrenzdruck sei in diesem Sektor aktuell sehr stark. Cisco müsse in den kommenden Monaten tausende Mitarbeiter freisetzen, um die Kosten in den Griff zu bekommen, weil die Umsatzerwartungen deutlich eingetrübt seien. Die Aktie werde sich voraussichtlich in den kommenden Monaten weiter unterdurchschnittlich entwickeln. (13.05.2011/ac/a/m)
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