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Aktienjahr 2011 bleibt kaum in guter Erinnerung 30.12.2011
LB Baden-Württemberg
Stuttgart (aktiencheck.de AG) - Das Aktienjahr 2011 wird den Anlegern kaum in guter Erinnerung bleiben, so die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg.
Nicht zum ersten Mal in diesem Jahrhundert habe ein crashartiger Absturz für blankes Entsetzen gesorgt und zu dunkelrot gefärbten Jahresergebnissen in den Aktiendepots geführt. Dabei habe es bis weit in den Sommer hinein nach einem weitgehend unspektakulären Börsenjahrgang ausgesehen. Die weltweiten Aktienmärkte hätten nach dem guten Jahr 2010 unter vergleichsweise wenig Schwankungen auf hohem Niveau konsolidiert.
Für Nervenflattern und größere Kursausschläge habe im ersten Halbjahr einzig der Atomunfall in Fukushima im März gesorgt. Im August sei es dann zum Absturz gekommen. Kräftig steigende Renditen für italienische Staatsanleihen hätten allen endgültig klar gemacht, dass die europäische Schuldenkrise längst nicht mehr nur ein Thema einiger Peripherie-Staaten sei. Dazu habe sich das konjunkturelle Umfeld merklich eingetrübt und die Börsen seien auch von der fundamentalen Seite her unter Druck gesetzt worden.
Technische Verstärkermechanismen und zunehmende Risikoaversion bis hin zur Panik hätten dann eine unaufhaltsame Spirale nach unten gebildet und den DAX (ISIN DE0008469008 / WKN 846900) innerhalb weniger Börsentage bis auf ein Tief unterhalb von 5.000 Punkten gedrückt. Der Rest des Jahres sei dann von Bodenbildungsversuchen geprägt gewesen. Dabei sei der DAX bei seiner Suche nach einem tragfähigen Boden schon ein gutes Stück vorangekommen.
Ein sicheres Fundament für den nächsten Aufschwung erscheine allerdings noch nicht gegossen. Dazu sei das Umfeld noch mit zu vielen Unwägbarkeiten belastet, dazu sei die Vertrauensbildung noch nicht weit genug vorangeschritten. Vor diesem Hintergrund müsse zunächst weiterhin mit einem nervösen und schwankungsreichen Börsenverlauf gerechnet werden. Die günstige Bewertung und der Mangel an renditebringenden Anlagealternativen könnte dem Aktienjahrgang 2012 letztendlich aber ein leichtes Plus bescheren. (30.12.2011/ac/a/m)
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