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Globale Aktienmärkte: Fortsetzung des positiven Trends erwartet 25.05.2012
Erste Bank
Wien (www.aktiencheck.de) - Die globalen Aktienmärkte haben sich in der vergangenen Woche stabilisiert, berichten die Analysten der Erste Bank.
Der S&P 500 (ISIN US78378X1072 / WKN A0AET0) sei 1,2% gestiegen, der STOXX 600 (ISIN EU0009658202 / WKN 965820) um 0,1% und der Nikkei (ISIN XC0009692440 / WKN 969244) sei 3,5% gesunken. Ein stark unterstützender Fakt dabei sei gewesen, dass sich der globale Leitindex S&P 500 der 200-Tageslinie genähert und das als stark unterstützender Faktor gewirkt habe. Gleichzeitig habe der Dollar Index ein 2-Jahreshoch markiert. Das sei Ausdruck der anhaltenden globalen Risikoaversion. Die Renditen von italienischen und spanischen Staatsanleihen seien diese Woche leicht auf 5,5% bzw. 6,1% gesunken. Die 5J CDS auf Italien seien auf ein neues 3-Monatshoch bei 516 Punkten gestiegen. Die CDS für Spanien seien unverändert bei 541 Punkten geblieben.
Bei den europäischen Sektorindices habe sich ein ausgeglichenes Bild gezeigt. Die Hälfte der Sektoren sei angestiegen. Am besten hätten Baufirmen und Banken mit +1,5% performt. Defensive Sektoren wie Lebensmittel und nicht zyklische Konsumgüter seien um 1 bis 2% gesunken. In den USA zeige sich (wie immer) ein deutlich besseres Bild. Alle 10 Sektoren des S&P 500 seien angestiegen. Am besten hätten Rohstoff- und Industriewerte mit +2,5 bis +4% performt.
Auf der Makro Seite seien diese Woche die Flash Industrie-Einkaufsmanagerindices (EMI) in für die Eurozone (45,0 nach 45,9), China (48,7 nach 49,3) und die USA (53,9 nach 56,0) veröffentlicht worden. Laut Markt EMI habe die Eurozone-Privatwirtschaft im Mai den stärksten Wachstumsrückgang seit Juni 2009 verzeichnet. Dies zeige der Flash Eurozone Composite Index Produktion, der gegenüber April 0,8 Punkte auf 45,9 gesunken sei und damit zum achten Mal innerhalb der letzten neun Monate unter der Wachstumsmarke von 50 Punkten notiere. Die Industrie habe schlechter abgeschnitten als der Service-Sektor.
Deutschland habe erstmals seit letztem November wieder marginale Wachstumseinbußen verzeichnet und in Frankreich habe sich die Talfahrt beschleunigt - hier sei die Wirtschaftsleistung so stark wie zuletzt im April 2009 geschrumpft. Außerhalb der beiden EU-Schwergewichtsländer habe sich laut dem EMI die Rezession fortgesetzt, hier habe der Durchschnittsindex die stärkste Schrumpfung seit Juni 2009 gekennzeichnet. Die 10. Verluste beim Auftragseingang in Folge seien so hoch ausgefallen wie seit Juni 2009 nicht mehr.
Der Aktienmarkt habe auf die Nachrichten gelassen reagiert, da inoffiziell wohl noch schlechtere Zahlen erwartet worden seien. Die Frage sei, ob die Zahlen im Juni noch schlechter würden oder ob eine erste leichte Stabilisierung einsetze, die auf so tiefen Niveaus durchaus üblich sei. Das wäre ein positives Signal für den Aktienmarkt, welcher den EMI-Zahlen zumeist zeitlich ein Stück voraus sei. Sollte der Trend zu zyklischen Aktien - wie in dieser Woche - anhalten, wäre dies ein starkes Indiz hierfür und die Analysten würden nach ihrer negativen Einschätzung wahrscheinlich zu einer positiveren Einschätzung zu zyklischen Branchen in der europäischen Empfehlungsliste kommen.
Nach Einschätzung der Analysten werde sich der positive Trend an den Aktienmärkten in der kommenden Woche fortsetzen, solange kein unerwartet negativer Newsflow aus Griechenland oder Spanien auftrete. Viel Negatives aus der Realwirtschaft sei schon eingepreist, die Analysten würden das als ein gutes Zeichen werten. (25.05.2012/ac/a/m)
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