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Globale Aktienmärkte entwickelten sich uneinheitlich 15.06.2012
Erste Bank
Wien (www.aktiencheck.de) - Die globalen Aktienmärkte entwickelten sich in der vergangenen Woche uneinheitlich, so die Analysten der Erste Bank.
Die US-Aktienindices hätten zulegen können. Der S&P 500 (ISIN US78378X1072 / WKN A0AET0) sei um 1,1% gestiegen, der Dow Jones (ISIN US2605661048 / WKN 969420) um 1,5% und die NASDAQ (ISIN XC0009694271 / WKN 969427) um 0,2%. Der europäische Leitindex STOXX 600 (ISIN EU0009658202 / WKN 965820) habe sich hingegen leicht abgeschwächt (-0,3%), ebenso der DAX (ISIN DE0008469008 / WKN 846900) (-0,1%). Der spanische IBEX (ISIN ES0SI0000005 / WKN 969223) habe hingegen stark zugelegt (+4%), was man jedoch als nicht nachhaltigen Trend erachte.
Auch innerhalb Asiens sei die Marktentwicklung uneinheitlich gewesen. Die besten Wochenperformances hätten der Shanghai Composite (+2,4%) und der koreanische KOSPI (ISIN KRD020020016 / WKN A0G9AA) (+1,9%) gezeigt. Der langfristige Abwärtstrend des Shanghai Composite bleibe trotz dieser positiven Wochenentwicklung bestehen. Die technische Verfassung des KOSPI sei nach wie vor weitaus besser als jene des chinesischen Index. Schwächer würden die japanischen Indices notieren. Der Nikkei 225 (ISIN XC0009692440 / WKN 969244) habe 0,2% verloren, der Topix 500 (ISIN XC0009694107 / WKN 929694) habe um 0,7% nachgegeben.
Auch die Sektorenentwicklung sei letzte Woche uneinheitlich gewesen. In Europa habe die Mehrzahl der Branchenindices schwächer tendiert. Am meisten hätten hier die Automobilzulieferer (-5,4%) und die Rohstofftitel (-3,9%) verloren, während Versorger (+2,5%), Telekomtitel (+2,4%) sowie Nahrungsmittel- und Getränkeproduzenten (+2,2%) deutlich zugelegt hätten. In den USA hätten die Transportwerte und Banken (jeweils +2,6%), sowie die Baumaterialhersteller (+2,4%) die größten Zugewinne erzielen können. Die Automobilzulieferfirmen (-5,3%) sowie die Maschinenbauwerte (-1,5%) seien die größten Verlierer gewesen.
Unter den Edelmetallen habe Gold abermals geglänzt (+2%). Silber habe hingegen um 1,4% schwächer notiert. Positiv zu werten sei der abermalige Rückgang der Energiepreise. Brent-Öl sei 2,8% billiger geworden, der Preis der Sorte WTI sei um 0,1% gefallen.
Die Volatilität der US-Aktien sei in der letzten Woche unverändert gewesen. Der VIX-Index notiere weiterhin bei 21,7. Der VDAX (ISIN DE000A0DMX99 / WKN A0DMX9), der die Volatilitäten der deutschen Aktien messe, sei hingegen leicht angestiegen. Der Dollarindex habe zuletzt wieder etwas verloren. Die Analysten würden das kurzfristig als ein positives Signal für die Aktienmärkte sehen. Allerdings sei der mittelfristige Aufwärtstrend dieses Indikators weiter intakt.
In der kommenden Woche sollte sich nach den Griechenland-Wahlen am Wochenende die Stimmung der Investoren leicht verbessern. Das charttechnische Bild der Märkte deute zumindest darauf hin, dass ein Großteil der Befürchtungen und Ängste diesbezüglich zuletzt schon eingepreist sein dürfte. Man erwarte, dass sich zumindest die US-Aktienmärkte relativ gut behaupten und leichte Zugewinne bei Aktien wahrscheinlicher erscheinen würden als ein Rückgang. Schließlich sollte man nicht vergessen, dass Aktien (und Gold) jene Assetklassen seien, die von der Schuldenkrise weitaus weniger betroffen seien als Anleihen, um deren künftige Bewertung es in der aktuellen Verschuldungskrise eigentlich gehe. (15.06.2012/ac/a/m)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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