|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Globale Aktienmärkte mit deutlichen Zuwächsen 07.09.2012
Erste Group Research
Wien (www.aktiencheck.de) - Die internationalen Aktienindices konnten letzte Woche mehrheitlich deutliche Zuwächse erzielen, so die Analysten von Erste Group Research.
Der S&P 500 (ISIN US78378X1072 / WKN A0AET0) sei um 2,3% gestiegen, der STOXX 600 (ISIN EU0009658202 / WKN 965820) um 2,5% und der DAX (ISIN DE0008469008 / WKN 846900) um 3,9%. Schwächer hätten nur wenige asiatische/pazifische Märkte tendiert. Der australische ASX (ISIN XC0006013624 / WKN 601362) habe 0,2% verloren, der Nifty (ISIN XC0006013996 / WKN 601399) 1,4%, der Nikkei (ISIN XC0009692440 / WKN 969244) 3,4% und der KOSPI (ISIN KRD020020016 / WKN A0G9AA) 4,1%.
Die Stimmungsaufhellung sei durch die Äußerungen der Notenbanker beiderseits des Atlantiks begünstigt worden. Investoren würden vor allem eine Beruhigung bei den Renditen der hochverschuldeten Länder im Süden Europas erwarten. Gleichzeitig hätten Rohstoff-, Energie- und Edelmetallpreise deutlich angezogen. Gold sei um 3%, Silber um 7,2% und die Öl-Sorte Brent um 0,2% gestiegen.
Am meisten hätten europäische Anleger von den angekündigten EZB-Maßnahmen profitiert. Sämtliche Sektoren hätten ins Plus gedreht. Die stärksten Wochengewinner seien Banken (+6,2%), Versicherungen (4,8%) und Rohstofftitel (+4,1%) gewesen. Auch in den USA hätten nahezu alle Sektoren Zugewinne erzielen können. Softwaretitel seien durchschnittlich um 4,2% gestiegen, Medienaktien um 3,5% und Biotechnologiewerte um 3,4%. Nur Baumaterialhersteller (-0,03%) und Transportwerte (-0,8%) hätten im Wochenvergleich leicht verloren.
Kraft Foods (ISIN US50075N1046 / WKN 655910) habe Investoren gewarnt, dass aufgrund von ungünstigen Wechselkursen die Gewinne für den Geschäftsbereich Snacks 2013 etwas niedriger ausfallen könnten. Der Konzern werde zudem nächsten Monat in zwei Einheiten aufgeteilt. Der Snacks-Bereich werde unter dem Namen "Mondalez International" als Unternehmen an die Börse gebracht, der übrige nordamerikanische Lebensmittelbereich werde unter dem Namen "Kraft" weitergeführt. Für 2013 werde für Mondalez ein Gewinn/Aktie von USD 1,50 bis 1,55 prognostiziert. Die Restrukturierungskosten für Mondalez sollten etwas höher ausfallen als zuvor noch angenommen.
Apple (ISIN US0378331005 / WKN 865985) reduziere die Bestellungen bei seinem wichtigen Lieferanten und stärksten Mitbewerber Samsung (ISIN US7960508882 / WKN 896360), von dem es Speicherchips, Flachbildschirme und andere elektronische Bauteile einkaufe. Die gerichtlichen Auseinandersetzungen würden sich nun auch hier auswirken. Apple wolle seine Abhängigkeit von Samsung reduzieren und setze zusätzlich vermehrt auf Lieferanten wie die japanische Toshiba (ISIN JP3592200004 / WKN 853676), Elpida Memory (ISIN JP3167640006 / WKN A0DK2L) und die koreanische SK Hynix (ISIN KR7000660001 / WKN 907210).
Volkswagen (ISIN DE0007664039 / WKN 766403) reduziere seine Absatzprognose für 2012 um 100.000 Fahrzeuge. Die Schwäche des europäischen Marktes werde als Hauptgrund dafür angegeben.
Die Volatilitätsindices VIX und VDAX (ISIN DE0008467408 / WKN 846740) würden deutlich zurückgehen. Der Dollarindex sei ebenfalls wieder schwächer. Gleichzeitig habe sich der EURO STOXX Bankenindex (ISIN EU0009658426 / WKN 965842) stabilisiert und sei wieder in einem kurzen Aufwärtstrend. Demnach sei der Optimismus der Anleger zurückgekehrt. Die Spannung könnte aber steigen und die Stimmung kurzzeitig kippen, wenn das Bundesverfassungsgericht am 12.09. die Verfassungswidrigkeit des ESM feststelle und/oder strikte Auflagen erteile, die der demokratischen Legitimation des ISM dienen würden. Mögliche kurze Abschwächungen der Leitindices sollten jedoch mittelfristig gute Einstiegsmöglichkeiten bei Aktien bieten. (07.09.2012/ac/a/m)
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|