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Etablierte Aktienmärkten mit ordentlichen Kurszuwächsen 07.09.2012
Raiffeisen Bank International AG
Wien (www.aktiencheck.de) - Die abgelaufene Woche brachte an den etablierten Aktienmärkten der Welt in Summe ordentliche Zuwächse, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.
Der breit gefasste S&P 500 (ISIN US78378X1072 / WKN A0AET0) habe im Anschluss an die EZB-Sitzung gar den höchsten Stand seit 2008 markieren können, der DAX (ISIN DE0008469008 / WKN 846900) habe ein Jahreshoch erreicht.
Neben dem Nachrichtenfluss zu den Vorhaben der europäischen Notenbank hätten auch gewichtige Konjunkturdaten im Fokus gestanden. Diese hätten anhand der Einkaufsmanagerindices offenbart, dass sowohl in Europa als auch in Asien und den USA das Wirtschaftsumfeld aktuell weiter an Fahrt verliere. Ein diesbezügliches Warnsignal habe dann auch FedEx (ISIN US31428X1063 / WKN 912029) gesendet. Das weltweit zweitgrößte Logistikunternehmen, welches als globales Konjunkturbarometer betrachtet werde, habe seine Geschäftsprognose gestuzt. Interessant sei in dieser Hinsicht auch der Umstand, dass der gewöhnlich dem Gesamtmarkt vorauslaufende - weil konjunktursensitive - Dow Jones-Transportindex (ISIN XC0009694214 / WKN 969421) seit Jahresbeginn lediglich ein halbes Prozent im Plus liege, wohingegen der Dow Jones Industrials Average (ISIN US2605661048 / WKN 969420) rund 9% zugelegt habe. Angesichts dieser Voraussetzungen sei auch in den kommenden Monaten weiter mit negativen Gewinnrevisionen rund um den Globus zu rechnen.
Bedenklich stimme auch, dass die vom Timing her für gewöhnlich äußerst geschickt agierenden Unternehmensinsider die aktuellen Kursanstiege überwiegend zum Anlass nehmen würden, Aktien ihrer Unternehmen zu verkaufen. Positiv sei hingegen, dass die nun angekündigten Krisenmaßnahmen der EZB entgegen der bisherigen Ansicht der Analysten als ausreichend erscheinen würden, um zumindest temporär eine weitere Eskalation in der Staatsschuldenkrise zu vermeiden. Gleichzeitig würden aber in der konkreten Umsetzung hin zu nachhaltigen Lösungen noch viele Stolpersteine warten.
Aufgrund der oben genannten Faktoren würden die Analysten für den weiteren Jahresverlauf nicht in Euphorie verfallen, wenngleich die Entwicklung wohl milder ausfallen werde als es die aktuellen Kursziele der Analysten nahelegen würden. Dies sei dem Umstand geschuldet, dass eine abermalige Zuspitzung der Verschuldungskrise in den Herbstmonaten nun deutlich weniger wahrscheinlich erscheine. (07.09.2012/ac/a/m)
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