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Europäische Aktienmärkte im September mit leichten Zuwächsen 09.10.2012
Union Investment
Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die europäischen Aktienmärkte konnten im September leichte Zuwächse verzeichnen, der EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145 / WKN 965814) schloss mit einem Plus von 0,5 Prozent, so die Experten von Union Investment.
Dabei habe die Marktbewegung bis kurz vor Monatsende viel deutlicher nach oben gezeigt, weil die Aussicht auf eineb Reihe bedeutender Entscheidungen seitens der Notenbanken und der Politik die Kurse getrieben hätten. Zuletzt seien die Konjunktursorgen allerdings stärker gestiegen, sodass risikobehaftete Anlagen wie Aktien der Eurozone Verluste hätten verzeichnen müssen.
Beherrschendes Thema an den Märkten sei einmal mehr die europäische Staatsschuldenkrise gewesen. So hätten die Anleger über weite Strecken gebannt auf die Europäische Zentralbank (EZB) und die Bemühungen der Politik im Währungsraum geblickt. Die Ankündigung unlimitierter Anleihekäufe seitens der EZB habe bereits in den ersten Septembertagen Kurssprünge ausgelöst. Verstärkt worden sei die Risikofreude dann durch die Zustimmung des Karlsruher Bundesverfassungsgerichts zum dauerhaften Rettungsschirm ESM und den Sieg der Euro-Befürworter bei den niederländischen Wahlen. Doch selbst nach weiterem Notenbankfutter in Form der Bekanntmachung einer nächsten geldpolitischen Lockerungsrunde seitens der US-amerikanischen FED sei kein erneutes Kursfeuerwerk gezündet worden, die Zuwächse seien auf Monatssicht moderat geblieben.
Mit den kühleren Temperaturen seien in den letzten Septembertagen außerdem wieder größere Konjunktursorgen auf den Plan getreten. Enttäuschende Frühindikatoren hätten zum Monatsende für Zurückhaltung bei Investoren der europäischen Aktienmärkte gesorgt. Vor allem die gedrückte Stimmung der Einkaufsmanager habe für Unsicherheit gesorgt. Die Einkaufsmanagerindices für die Eurozone hätten das Bild einer sich weiter öffnenden Wachstumsschere zwischen Deutschland und den anderen Mitgliedsländern untermauert. Hierzulande sei der Index für das Verarbeitende Gewerbe zum zweiten Mal in Folge angestiegen, für den Dienstleistungssektor sei er sogar in den Expansionsbereich zurückgekehrt. Für den gesamten Euroraum sei nur der Index für das Verarbeitende Gewerbe gestiegen und in Frankreich habe sich die Wirtschaft sogar überraschend stark abgekühlt.
Auch China und Japan hätten enttäuschende Zahlen gemeldet, die die europäischen Börsen zusätzlich belastet hätten. Im Ländervergleich hätten die Indices der Peripheriestaaten in Summe positiver abgeschnitten als jene der so genannten Kernländer der Eurozone.
Eindeutiger Gewinner sei auf Monatssicht der griechische Leitindex mit einem Plus von 14,6 Prozent gewesen. Die rote Laterne habe im September das niederländische Börsenbarometer AEX (ISIN NL0000000107 / WKN 969241) mit einem Minus von 1,8 Prozent getragen. Auf Sektorebene seien europäische Banktitel mit einem Zuwachs von rund fünf Prozent auf Indexebene (STOXX Europe 600 Banks (ISIN EU0009658806 / WKN 965880)) die klaren Gewinner gewesen, defensive Titel wie Konsumgüter hingegen hätten das Nachsehen gehabt und auf der Stelle getreten. In Deutschland habe der DAX (ISIN DE0008469008 / WKN 846900) den europäischen Gesamtmarkt geschlagen und sei um 3,5 Prozent gestiegen. Noch größer sei auf Einzeltitelebene das Plus der Deutschen Bank (ISIN DE0005140008 / WKN 514000) ausgefallen. Das Vorstandsdoppel Anshu Jain/ Jürgen Fitschen habe bei der Vorstellung der neuen Konzernstrategie bei den Anlegern mit der Ankündigung eines radikalen Umbaus inklusive Kürzungen und Stellenabbau punkten können. Die Aktie habe rund zehn Prozent gewonnen.
Innerhalb des DAX sei es im September im Übrigen zur Aufnahme des Reifenherstellers Continental (ISIN DE0005439004 / WKN 543900) sowie des Chemieunternehmens LANXESS (ISIN DE0005470405 / WKN 547040) zuungunsten der alteingesessenen Werte MAN (ISIN DE0005937007 / WKN 593700) und METRO (ISIN DE0007257503 / WKN 725750) gekommen. (09.10.2012/ac/a/m)
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