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EURO STOXX 50 weiter uneinheitlich 26.10.2012
WGZ BANK
Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Bei der letzten Betrachtung deutete sich eine Besserung im Bild des EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145 / WKN 965814) an, es waren aber noch keine konkreten Signale zu erkennen, so die Analysten der WGZ BANK.
Die Analysten hätten daher zur Zurückhaltung geraten und tatsächlich hätten sich die Bären im weiteren Wochenverlauf durchsetzen können und das europäische Börsenbarometer empfindlich Richtung Süden gedrückt. Der in der letzten Woche noch mögliche elliott-technische Zwiespalt sei damit zugunsten der Bären entschieden worden, denn nun sei klar, dass der Index am letzten Freitag eine "b-Welle" ausgeprägt habe.
Als Konsequenz dürften die Kurse nun weiter abgeben, wobei ein Großteil des Abwärtspotenzials bereits abgearbeitet worden sei. Dennoch dürfte die Schwächephase noch bis Mitte September anhalten. Da das Ziel mit etwa 2.400 Punkten aber bereits recht nahe liege, würden die Analysten mit einer Bewegung rechnen, die durch mehrere Scharmützel zwischen Bullen und Bären gekennzeichnet sein werde.
Problematisch werde die Situation erst, wenn die Marke von 2.400 Punkten unterboten werde. In diesem Fall läge das nächste Ziel zwar bereits bei etwa 2.320 Zählern, doch wäre damit dann die Hälfte der im Juni gestarteten Aufwärtsbewegung korrigiert worden. Der dann insgesamt deutliche Rücksetzer würde wiederum das übergeordnete Bild stark eintrüben und eine Fortsetzung eines mittel- bis langfristigen Aufwärtstrends wäre unter diesen Vorzeichen nur sehr schwer möglich.
Auch der Dow Jones-Index (ISIN US2605661048 / WKN 969420) könne momentan nicht helfend eingreifen, denn seine Situation stelle sich ähnlich dar. Hier liege die magische Marke bei 13.000 Punkten. Werde sie auf Schlusskursbasis signifikant gebrochen, dürfte der Index bis auf 12.600 Zähler durchgereicht werden.
Die Indikatoren würden sich in diesem Umfeld eher neutral präsentieren. Grundsätzlich lasse auch der RSI noch etwas Abwärtspotenzial erkennen, markante Verluste seien der Struktur des Oszillators aber nicht zu entnehmen.
Bis Mitte November würden die Analysten mit einer uneinheitlichen Entwicklung rechnen, die durch zyklische Schwankungen gekennzeichnet werde. In dieser Phase könne der EURO STOXX 50 noch etwas abgeben, doch sollten sich die Verluste im Rahmen halten. Erst wenn die Marke von 2.400 Punkten signifikant unterboten werde, trübe sich das - vor allem übergeordnete - Bild deutlich ein. Einzig ein Anstieg über 2.540 Zähler würde die Konstellation wieder aufbessern. (26.10.2012/ac/a/m)
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