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Globale Aktienmärkte konnten erneut leicht zulegen


03.12.2012
Union Investment

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die globalen Aktienmärkte konnten in der vergangenen Woche erneut leicht zulegen, der MSCI World schloss 0,8 Prozent fester (in lokaler Währung), so die Experten von Union Investment.

Der MSCI Emerging Markets für die aufstrebenden Volkswirtschaften habe ebenfalls 0,8 Prozent gewonnen, der EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145 / WKN 965814) habe um 0,7 Prozent zugelegt. Schwächer als der globale Gesamtmarkt sei der US-Index Dow Jones Industrials (ISIN US2605661048 / WKN 969420) mit einem Plus von 0,1 Prozent gewesen. Der deutsche Leitindex DAX (ISIN DE0008469008 / WKN 846900) sei erneut stärker gewesen als der Weltmarkt und habe 1,3 Prozent stärker geschlossen. Zu größeren Kursbewegungen sei es außerdem beim indischen Sensex (ISIN XC0009698199 / WKN 969819) gekommen, der 4,6 Prozent habe zulegen können. Deutlich abwärts sei es für den griechischen Athex Composite (ISIN GRI99117A004 / WKN A0C301) gegangen, der sich mit einem Minus von mehr als acht Prozent aus der Woche verabschiedet habe.

Das globale Konjunkturmomentum verbessere und verbreitere sich, aus den USA und Asien kämen weiterhin gute Konjunkturdaten. In Europa habe es zuletzt ebenfalls erste Anzeichen für eine wirtschaftliche Stabilisierung gegeben. Insgesamt herrsche größere Risikofreude, die so genannten Bullen würden für Kursgewinne sorgen.


Auch wenn dies- wie jenseits des Atlantiks die Schuldenproblematik fortbestehe: Einer Jahresendrally am Aktienmarkt stehe eigentlich nichts im Wege. Freilich würden die Bullen von konjunktureller Seite weiter neues "Futter" brauchen, sodass der momentan zu beobachtende Optimismus hinsichtlich der so genannten Fiskalklippe im US-amerikanischen Haushalt fortbestehen könne. Derzeit würden Anleger augenscheinlich davon ausgehen, dass sich die Beteiligten auf eine Lösung des Problems einigen könnten, bei dem eine unheilvolle Allianz zum Jahreswechsel auslaufender Steuervergünstigungen mit deutlichen Haushaltskürzungen das Wirtschaftswachstum empfindlich stören und möglicherweise sogar eine Rezession in den USA auslösen könnten.

Die gestiegene Risikofreude am Aktienmarkt sei besonders den so genannten Zyklikern zugute gekommen, also Werten, die sich eng am Konjunkturverlauf orientieren würden. In Zeiten wirtschaftlicher Erholung könnten diese den Gesamtmarkt eher schlagen als defensive Werte. Auf europäischer Ebene sei dies folgerichtig zum Beispiel den Grundstoffwerten, den Technologietiteln und den Industrieaktien gelungen.

Auch für die Autohersteller sei es eine gute Woche gewesen. Die Aktie von BMW (ISIN DE0005190003 / WKN 519000) sei um 4,0 Prozent gestiegen, das Papier des Konkurrenten Daimler (ISIN DE0007100000 / WKN 710000) immerhin um 2,4 Prozent. Besonders gut habe es für den Zulieferer Continental (ISIN DE0005439004 / WKN 543900) ausgesehen, dessen Aktie 5,6 Prozent hinzugewonnen habe. Auch Luxuskonsumgüter seien vergangene Woche gefragt gewesen. Offenbar werde trotz anhaltender Krise bei dem einen oder anderen eine Uhr von TAG Heuer oder ein Täschchen der Marke Louis Vuitton unterm Weihnachtsbaum liegen. Beide würden zum französischen Luxusartikelkonzern LVMH (ISIN FR0000121014 / WKN 853292) gehören, dessen Aktie sich auf Wochensicht um 3,3 Prozent nach vorne geschoben habe.

Weniger erfreulich sei die Woche für einen Konzern gewesen, der zwar nichts mit Luxus zu tun habe, dessen Vorstand Jürgen Claassen sich am Wochenende aber wegen Luxusreisen zum Rücktritt gezwungen gewesen sei. Die Rede sei von dem Industriekonzern ThyssenKrupp (ISIN DE0007500001 / WKN 750000), dessen Aktie auf Wochensicht wegen einer ganzen Reihe negativer Schlagzeilen ein Minus von 7,2 Prozent habe hinnehmen müssen. (03.12.2012/ac/a/m)



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