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EURO STOXX 50 2,9% nach oben geklettert 10.12.2012
Union Investment
Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Der EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145 / WKN 965814) kletterte im November 2,9 Prozent nach oben, so die Experten von Union Investment.
Im Monatsverlauf sei die Risikofreude an den europäischen Aktienmärkten gestiegen, sodass zyklische Werte, insbesondere aus der Technologiebranche, Kursgewinne verzeichnet hätten. Hintergrund für die zuletzt deutliche Dominanz der Bullen sei neben der Einigung der Euro-Länder auf Finanzhilfen für Griechenland die wachsende Zuversicht auf eine Lösung des Haushaltsstreits rund um die so genannte Fiskalklippe in den USA gewesen.
Zum Monatsbeginn habe die bevorstehende US-Präsidentschaftswahl erst einmal für Zurückhaltung gesorgt. Zusammen mit schwachen Konjunkturdaten aus den EU-Mitgliedsländern sei es bis zur Monatsmitte zu Kursverlusten gekommen. Belastend habe einerseits die Herbstprognose der EU-Kommission gewirkt, die ein trübes Konjunkturbild vor allem für Frankreich, Spanien und Portugal gezeichnet habe. Andererseits hätten Daten zur Industrieproduktion in Deutschland enttäuscht. Der unerwartet starke Auftragseinbruch hierzulande schien darauf hinzudeuten, dass das "Kernland" Deutschland stärker von der Krise im Euroraum betroffen sein könnte als angenommen, so die Experten von Union Investment.
Erst zur Monatsmitte sei der Optimismus an die europäischen Börsen zurückgekehrt: Die Anleger hätten zum einen offenbar zuversichtlicher nach Übersee geblickt und eine Einigung beim Thema US-Fiskalklippe eingepreist. Zum anderen habe ein Anstieg des EU-Einkaufsmanagerindexes im Verarbeitenden Gewerbe die Hoffnung auf eine Stabilisierung der Konjunktur im Euroraum genährt. Zusätzlich hätten sich sowohl die Geschäftsklimaindizes für Frankreich (INSEE) und für Deutschland (ifo) erhöht. Als dann nach langen Verhandlungen eine Einigung auf ein Hilfspaket für Griechenland gefunden worden sei, wich die Vorsicht der Anleger einer wachsenden Risikofreude.
Im Ländervergleich hätten in diesem Monat die Indices der Kernstaaten in Summe positiver abgeschnitten als jene der Euro-Peripherie. Der französische CAC 40 (ISIN FR0003500008 / WKN 969400) beispielsweise sei 3,7 Prozent vorgerückt, der DAX 2,0 Prozent. Der griechische Athex Composite (ISIN GRI99117A004 / WKN A0C301) habe hingegen 4,8 Prozent auf Monatssicht verloren. Branchenseitig habe der STOXX EUROPE 600 Technology (ISIN DE000A0H08Q4 / WKN A0H08Q) die größten Zuwächse verbuchen können. Ihm sei ein Plus von 8,0 Prozent gelungen. (10.12.2012/ac/a/m)
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