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Aktienmärkte: Weiter steigende Kurse, Konjunkturoptimismus hält an


10.12.2012
Union Investment

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die weltweiten Aktienindices verzeichneten in der abgelaufenen Woche erneut Kursgewinne, so die Experten von Union Investment.

Der MSCI World habe 0,5 Prozent fester (in lokaler Währung) geschlossen, der EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145 / WKN 965814) habe 1,0 Prozent gewonnen. In den Peripherieländern sei es ebenfalls in Summe zu Kurszuwächsen gekommen, der griechische FTSE Athex 20 (ISIN GRI99117A004 / WKN A0C301) beispielsweise habe sich 5,0 Prozent nach vorn geschoben. Der spanische IBEX 35 (ISIN ES0SI0000005 / WKN 969223) habe hingegen 1,0 Prozent verloren.

Der DAX (ISIN DE0008469008 / WKN 846900) sei um 1,5 Prozent gestiegen und damit erneut stärker gewesen als der europäische Gesamtmarkt. Das deutsche Börsenbarometer habe bei 7.555 Punkten außerdem ein neues Jahreshoch erreicht.

Die asiatischen Märkte hätten insgesamt freundlich tendiert. Der Aufstieg des japanischen Nikkei (ISIN XC0009692440 / WKN 969244) habe vergangene Woche allerdings an Schwung eingebüßt. Dennoch sei der Index um 0,9 Prozent gestiegen. Dass der chinesische Aktienmarkt, gemessen an den in Shenzhen gehandelten B-Shares, um 2,2 Prozent zugelegt habe, könne als Indiz für eine weitere Verbesserung des globalen Konjunkturmomentums gewertet werden.


Begründen lasse sich der Anstieg bei chinesischen Aktien vor allem mit der Hoffnung der Anleger auf fiskalpolitische Lockerungen im Reich der Mitte. Bei der ersten Zusammenkunft des neu zusammengesetzten chinesischen Politbüros habe es entsprechende Hinweise auf Maßnahmen in Form von Infrastrukturinvestitionen gegeben.

Die Sorgen um die Weltkonjunktur würden weiter abnehmen, in den USA und Asien habe es erneut positive Konjunkturdaten gegeben. Außerdem sei der weltweit aggregierte Einkaufsmanagerindex, den Markit ermittle, im November den zweiten Monat in Folge angestiegen und habe sich der Wachstumsschwelle von 50 Punkten genähert. In der Eurozone habe die Einigung auf weitere Hilfen für Griechenland die Risikofreude insgesamt steigen lassen. Der neue Höchststand des DAX zeige, dass mancherorts die Jahresendrally schon in vollem Gange sei. Der Optimismus könnte nun allenfalls noch die US-Fiskalklippe hinunterstürzen, hinsichtlich derer noch keine Einigung habe getroffen werden können.

Für zyklische, also besonders konjunktursensible Aktien sei es eine gute Woche gewesen. Aufwärts sei es vor allem für die so genannten Frühzykliker gegangen, die in Phasen des konjunkturellen Aufschwungs als Erste profitieren würden.

Dazu würden eine ganze Reihe deutscher Grundstoffwerte gehören: BASF (ISIN DE000BASF111 / WKN BASF11), Brenntag (ISIN DE000A1DAHH0 / WKN A1DAHH), Salzgitter (ISIN DE0006202005 / WKN 620200), Wacker Chemie (ISIN DE000WCH8881 / WKN WCH888), LANXESS (ISIN DE0005470405 / WKN 547040), Klöckner & Co (ISIN DE000KC01000 / WKN KC0100), Linde (ISIN DE0006483001 / WKN 648300) und Bayer (ISIN DE000BAY0017 / WKN BAY001) hätten vergangene Woche sämtlich steigende Kurse melden können.

Während der europäische Gesamtindex für die Anbieter von Basismaterialien zur Weiterverarbeitung um 2,4 Prozent angestiegen sei, sei dem Stahlkonzern Klöckner ein Kurssprung von 13,5 Prozent gelungen. Beim Gesundheitskonzern Bayer seien es 3,4 Prozent gewesen, der Chemikalienhändler Brenntag habe 2,8 Prozent zugelegt. BASF sei 1,6 Prozent vorgerückt.

Damit habe man einen ungleich berühmteren zyklischen Wert geschlagen: Die US-High-Tech-Aktie Apple (ISIN US0378331005 / WKN 865985) habe auf Wochensicht 8,9 Prozent verloren. Auf europäischer Ebene seien Technologiewerte sehr viel gesuchter gewesen. Allen voran habe es bei Nokia (ISIN FI0009000681 / WKN 870737)-Anlegern freudige Gesichter gegeben. Bei den Finnen habe zum Börsenschluss ein Plus von 14,4 Prozent auf dem Papier gestanden. (10.12.2012/ac/a/m)



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