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EURO STOXX 50 schlägt den DAX 11.01.2013
WGZ BANK
Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Nach dem positiven Jahresstart stagnierte der EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145 / WKN 965814), versuchte gestern aber, aus dieser Seitwärtsbewegung auszubrechen, so die Analysten der WGZ BANK.
Der DAX (ISIN DE0008469008 / WKN 846900) habe im gleichen Zeitraum hingegen etwas nachgelassen. Bereits vor dem Jahreswechsel sei eine Underperformance deutscher Titel zu erkennen gewesen. Die Investoren scheinen die Aktien der bisher durch die Krise gebeutelten Staaten zu bevorzugen, so die Analysten der WGZ BANK. Neben der Branchenrotation - hier seien zuletzt Frühzykliker gefragt gewesen - würden die Analysten an dieser Tatsache einen Stimmungswechsel zu erkennen glauben. Der Optimismus berge allerdings auch die Gefahr deutlicher Rücksetzer durch ein negatives Überraschungspotenzial in sich.
Unter charttechnischen Gesichtspunkten lasse sich zunächst aber noch eine kurze Aufwärtswelle interpretieren, denn in der Regel würden diese Seitwärtsphasen - auch wenn sie derart kurzfristig seien - eine trendbestätigende Struktur darstellen. Mit einem Ziel von 2.780 Punkten, das sich durch das Gesetz zur Wellengleichheit berechnen lasse, sei das Potenzial aber eher limitiert. Vor allem im langfristigen Wochenchart seien kurz darüber zudem einige langfristige Widerstände zu erkennen, die sich als sehr hartnäckig herausstellen dürften.
Mit Blick auf mehrere Wochen oder sogar Monate dürften sie den EURO STOXX 50 immer wieder aufhalten und bremsen, dennoch lasse sich ein positives mittel- bis langfristiges, charttechnisches Fazit ziehen: Das nächste, übergeordnete Ziel sei bei 3.360 Punkten zu finden. Fraglich sei unterdessen, wie lange der Index brauchen werde, um diese Marke zu erreichen. Die zyklische Betrachtung deute hier auf den Spätsommer hin.
Neben der charttechnischen Konstellation würden sich auch die Indikatoren wesentlich positiver als beim DAX präsentieren. Die negative Divergenz, die im MACD des deutschen Indexes zu sehen sei, fehle hier. Rückschläge seien zwar jederzeit möglich, doch sie dürften etwas moderater und vor allem kürzer ausfallen als beim DAX. Gleiches gelte für den RSI: Eigentlich habe der Oszillator bereits gedreht, er scheine aber durch übergeordnetes Kaufinteresse gehalten zu werden.
Der EURO STOXX 50 dürfte zeitnah eine (vorerst letzte) Aufwärtswelle starten, bevor eine Konsolidierung einsetze. Während die Analysten für den DAX eine leicht negative Tendenz erwarten würden, werde der europäische Index vermutlich seitwärts schwanken und dabei eine leicht ansteigende Richtung zeigen. Mit Kursen unter 2.600 Punkten würden die Analysten (vorerst) nicht rechnen. (11.01.2013/ac/a/m)
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