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DAX negativer Handelsstart erwartet 27.12.2002
Bremer Landesbank
Nach den schwachen US-Vorgaben des Vortages werden die deutschen Aktienwerte Börsianern zufolge am Freitag mit Verlusten in den nachweihnachtlichen Handel starten, berichten die Analysten der Bremer Landesbank.
Das Geschäft würde voraussichtlich allein von Portfoliobereinigungen geprägt werden, hätten Händler gesagt. Größere Kauf- oder Verkaufsorders seien nicht zu erwarten, da die meisten institutionellen Anleger ihre Bücher für dieses Jahr bereits geschlossen hätten. Außerdem gebe es von den Unternehmen keine kursrelevanten Neuigkeiten. Anderer Marktteilnehmer hätten auf den jüngsten Kursanstieg des Euro gegenüber dem US-Dollar hingewiesen und hätten gesagt, dies könne den exportorientierten Werten wie den Automobilbauern Verluste bescheren.
Ängste vor einem Militärschlag der USA gegen den Irak hätten den Euro im Fernosthandel auf ein Drei-Jahres-Hoch von 1,0395 Dollar gehievt. Eine direkte Belastung des Aktienmarktes durch diesen schwelenden Konflikt hätten Börsianer aber nicht gesehen, da die politische Lage sich derzeit nicht verändere. In den USA habe nach anfänglichen Gewinnen der Dow-Jones-Index am Vortag 0,2 Prozent im Minus bei 8.432,61 Stellen geschlossen, während der technologielastige Nasdaq-Index 0,3 Prozent auf 1.364,89 Punkte verloren habe. Am in Deutschland handelsfreien Heiligabend hätten die US-Börsen ebenfalls im Minus geschlossen.
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