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DAX unter Druck 18.12.2003
Helaba
In Frankfurt verlor der DAX-Index gestern unter dem Eindruck des schwachen Dollars ein halbes Prozent und schloss bei 3.847 Punkten, so die Analysten von Helaba.
Die nicht enden wollende Serie von Bombenexplosionen in Bagdad habe ebenso auf die Stimmung der Börsianer gedrückt. Ein neuer Fall der Lungenkrankheit SARS habe wieder böse Erinnerungen an das Frühjahr hochkommen lassen, als diese Krankheit für beträchtliche Einbussen im Reiseverkehr gesorgt habe. Die Deutsche Bank habe Thyssen-Krupp von "buy" auf "hold" herabgestuft und damit einen Kurseinbruch um fünf Prozent auf 14,90 Euro ausgelöst.
Siemens sei von einer Studie des Investmenthauses Goldman Sachs getroffen worden, die auf die negativen Auswirkungen des starken Dollars auf das Konzernergebnis hingewiesen habe. Die Aktie habe 2,3 Prozent auf 62,35 Euro verloren. Infineon hätten unter dem Eindruck der "Kapitalerhöhung" weiter auf 10,63 Euro nachgegeben.
Für heute sei zunächst mit weiter schwächeren Notierungen zu rechnen. Die Indikation liege vorbörslich ca. 15 Punkte unter dem Xetra-Schluss. Nicht unterboten werden sollte die Supportlinie um 3.815 Punkte, danach würden weitere Verluste bis ca. 3.770 drohen. Nach oben finde man einen deutlichen Widerstand um 3.875/3.880 Punkte.
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