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DAX 30 langsam aufwärts


28.12.2004
SEB

Zum Zeitpunkt des "AnlageFlash" vom 20. Dezember hatte der DAX nach dem Ausbruch über 4.172 Punkte eine Verschnaufpause eingeleitet, berichten die Analysten der SEB.

In Folge des robusten Trendumfelds sei eine nachhaltige Abschwächung aber eher unwahrscheinlich und der Index sollte bei 4.172/4.151 Punkten gut unterstützt sein. In der Folge habe der DAX die Marke bei 4.172 Punkten erneut als Unterstützung bestätigt. Jegliche Versuche, die Aufwärtsbewegung (wieder-) aufzunehmen hätten bislang aber fehl geschlagen. Das technische Umfeld habe sich in der Summe kaum verändert, zeige sich aber stabil. So würden die Trendindikatoren MACD und Momentum einen robusten Überhang an Aufwärtspotenzial und -dynamik bescheinigen.


Gegenwärtig würden beide Indikatoren parallel zu ihren Triggerlinien verlaufen, womit weder mit einem weiteren Abbau noch einem Ausbau der mittelfristigen Trendimpulse zu rechnen sei. Uneinheitliche Impulse würden von den kürzerfristigen Overbought/Oversold Indikatoren ausgehen. Während der RSI sich knapp unterhalb der Überkauft-Zone aufwärts orientiere, würden die Stochastiks bereits erste - aber noch unbestätigte Hinweise - für einen Dreh nach unten und die (Wieder-) Aufnahme einer Abwärts-Bewegungsdynamik anzeigen. Die Volatilität liege bei 42,53 (45,89) Punkten, was einer statistisch max. Tagesrange von 1,00 (1,10) Prozent entspreche.

Auf Sicht der kommenden fünf Handelstage rechnen die Analysten der SEB in Folge der robusten Vorgaben vom mittelfristigen Trendumfeld mit einem weiter gut behaupteten DAX, der sich innerhalb des Aufwärts-Szenarios moderat von der Marke bei 4.234 Punkten nach oben lösen dürfte. Solange jedoch der (Wieder-) Ausbau des Überhangs an Aufwärtspotenzial und -dynamik ausbleibe, dürfte es dem DAX auch weiterhin schwer fallen, eine dynamischere Aufwärtsbewegung innerhalb des Aufwärtstrends mit den Begrenzungen aktuell bei 4.032 bzw. 4.309 Punkten (täglich steigend) aufzunehmen. Vielmehr sollten es in diesem Fall die Overbought/Oversold Indikatoren sein, die die Tendenz des Index primär bestimmen würden.

RSI und Stochastiks würden sich jedoch seit der zweiten Novemberhälfte in engen Ranges oberhalb der 50% Marke seitwärts bewegen und entsprechend häufig eine andere Richtung einschlagen. Eine erneute Aufwärts- sollte damit wie auch eine Abwärts- Bewegungsdynamik zunächst nicht von längerer Dauer sein können. Demgegenüber sei der DAX aber nach unten gut abgesichert. Das Ausbruchsniveau bei 4.172 Punkten sei als gemäß dem Phänomen der Umkehrung nun Unterstützung fungierende Marke mittlerweile mehrere Male eindrucksvoll bestätigt worden. Hinzu komme, dass sich bei 4.234 Punkten eine leichte Unterstützungsmarke ausgebildet habe.




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