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DAX sorgte noch mal für Verwirrung


30.12.2004
DZ BANK

Gestern setzte der DAX seinen Zickzack-Kurs der letzten Tage fort und sorgte damit kurz vor Jahresultimo nochmals für Verwirrung bei den Marktteilnehmern, berichten die Analysten der DZ BANK.

Nachdem zunächst die Aktienkurse fester eröffnet und der DAX dabei ein neues Jahreshoch erklommen habe, sei es im Anschluss abermals zu Gewinnmitnahmen gekommen, die sich im Handelsverlauf verstärkt und den Index deutlich unter das vorherige Hoch bei rund 4.260 Punkten gedrückt hätten. Ein Eröffnungskurs auf Tageshoch und ein Schlusskurs in der Nähe des Tagestiefs hätten damit wiederum eine negative Tageskerze markiert. In der Candlestick-Technik habe sich ein sog. "Bearish Engulfing Pattern" ergeben (Schwarzer langer Kerzenkörper schließe nach einem Aufwärtstrend den vorherigen komplett ein). Damit sei die bullishe Vortageskerze gekontert worden.


Charttechnisch sollte dem gesamten Geschehen der letzten Tage jedoch nicht allzu viel Bedeutung beigemessen werden, da die Umsätze für die Erzeugung einer gewissen Signalsignifikanz saisonalbedingt fehlen würden. Bereits geringes Ordervolumen könne zu größeren kurzfristigen Ausschlägen führen, wodurch dann ein scheinbar "verwirrendes" Marktverhalten (mit "erratischen" Auf's und Ab's, wie in den letzten Tagen beobachtbar) erzeugt werde.

Auch am letzten Handelstag im Jahr werde sich an diesem Sachverhalt nichts mehr ändern. Daher seien an dieser Stelle nochmals die technischen Ausgangsbedingungen für den Monat Januar genannt: Die Aufwärtstrends (sekundär und tertiär) würden intakt bleiben. Zyklisch bzw. saisonal gesehen, würden der Dezember und der Januar überdurchschnittlich performende Aktienmonate darstellen. Insofern würden die technischen Rahmenbedingungen günstig liegen. Dem Erreichen des mittelfristigen Kursziels von 4.460 Punkten im ersten Quartal stehe demnach prinzipiell nichts im Wege.

In einer kürzerfristigen Betrachtung zeige sich jedoch nach wie vor, dass die laufende Bewegung nicht die Schwungkraft für ein schnelles Erreichen dieser Marke habe. Die seit Wochen fehlende Dynamik in der leicht aufwärts gerichteten Bewegung deute auf eine "Erschöpfung" hin. Erst oberhalb dieser Trendbegrenzung bei ca. 4.285 Punkten sei mit zusätzlicher Dynamik zu rechnen. Hingegen bestünden auf der Unterseite Risiken bis 4.200, beim Bruch der unteren Trendbegrenzung sogar bis zum 38,2%-Retracement bei rund 4.100 Punkten. Es empfehle sich daher, kurzfristig eine neutrale Haltung einzunehmen und abzuwarten, bis das Gros der Marktteilnehmer zurückgekehrt sei. Dies dürfte spätestens in der zweiten Januarwoche der Fall sein.




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