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HWAG auf untergewichten abgestuft 05.02.2001
Independent Research
Grundsätzlich heißen die Analysten von Independent Research die geplante Fusion der HWAG (WKN 609500) mit der Futura Capitalis gut, da man davon ausgehe, dass sich die hohe Kapitalmarktabhängigkeit dadurch verringern dürfte.
Allerdings stehe auch das Beteiligungs- und insbesondere das Emissionsgeschäft in einem starken Abhängigkeitsverhältnis zum Kapitalmarktumfeld. Fraglich erscheine außerdem, ob die vielschichtigen Kernkompetenzen und die beiden Unternehmenskulturen rasch zu einer Einheit zusammengeführt werden könnten. Hier sehe man gewisse Schwierigkeiten. Erinnert sei in diesem Zusammenhang auch an die gescheiterte Fusion von Knorr und VMR, welche zuvor vom Kapitalmarkt sehr negativ bewertet worden sei. Auf Basis ihrer Schätzungen, die den Zusammenschluss noch nicht einbezögen, sähen die Experten von Independent Research die HWAG im Vergleich zu Wettbewerbern, welche sich zum Großteil ebenfalls in einem Umstrukturierungsprozess befänden, sehr hoch bewertet.
Da eine M-DAX-Aufnahme vorerst nicht zur Debatte stehen dürfte, schätze man das mittelfristige Kurspotential als gering ein, zumal der Wert im vergangenen Jahr bereits zu den am besten performenden Titeln im SMAX gezählt habe. Ihre Einschätzung nähmen die Analysten von Independent Research daher von “Marktneutral” auf “Untergewichten” zurück - gäben aber zu Bedenken, dass HWAG von einer Besserung des Kapitalmarktumfeldes stark profitieren dürfte.
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