|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Balda halten 26.06.2007
AC Research
Westerburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst Henning Wagener von AC Research empfiehlt weiterhin, die Aktien von Balda (ISIN DE0005215107 / WKN 521510) zu halten.
Apple habe nach Zeitungsberichten den Auftrag für iPhone-Bildschirme bei Balda aufgestockt.
Ursächlich hierfür seien nach einem Bericht des "Handelsblatt", der sich auf informierte Kreise berufe, Lieferverzögerungen des japanischen Elektronikkonzerns Sharp. Zudem sei angegeben worden, dass Balda in Kürze über den Bau eines zweiten Werkes für Berührungsbildschirme entscheiden werde. Allerdings hätten weder Balda noch Apple oder Sharp die Meldung kommentieren wollen. Der Verkauf des iPhones starte in den USA bereits am 29. Juni 2007.
Weder Balda noch Sharp hätten jemals offiziell bestätigt, Displays für das iPhone zu liefern. So habe Balda im Januar lediglich den generellen Abschluss eines Liefervertrags mit Apple bekannt gegeben. Allerdings gelte Balda unter Insidern als Lieferant für die Touchscreentechnologie des neuen iPhones.
Nach Ansicht der Analysten von AC Research sei die Meldung positiv zu werten. So gehe man davon aus, dass Balda Lieferant für die Touchscreentechnologie des neuen iPhones sei. Vor diesem Hintergrund erscheine die Meldung durchaus plausibel. Zudem habe ein Balda-Sprecher verlauten lassen, dass die Erweiterung des Werkes im chinesischen Xiamen in Erwägung gezogen werde. Am dortigen Bildschirmhersteller TPK sei Balda mit rund 50% beteiligt. Die Kapazität des ersten Werkes werde nach früheren Gesellschaftsangaben wahrscheinlich im zweiten Quartal 2008 ausgelastet sein.
Beim gestrigen Schlusskurs von 10,69 Euro erscheine das Unternehmen mit einem KGV 2007e von gut 13 weiterhin ausreichend bewertet. Als Risikofaktor sehe man derzeit den hohen Margendruck im Bereich Kunststoffoberschalen. Im Touchscreenbereich rechne man allerdings gleichzeitig mit einer positiven Geschäftsentwicklung. Vor diesem Hintergrund würden die Planzahlen für das Gesamtjahr 2007, die einen Umsatz zwischen 600 und 650 Millionen Euro sowie einen Vorsteuergewinn zwischen 50 und 55 Millionen Euro vorsehen würden, in Anbetracht des schwachen Abschneidens im ersten Quartal 2007 ambitioniert erscheinen. Die Gesellschaft müsse in den kommenden Monaten unter Beweis stellen, dass mit dem Einstieg in die Touchscreentechnologie auch höhere Margen erzielt werden könnten.
Die Analysten von AC Research empfehlen weiterhin, die Aktien von Balda zu halten. (Analyse vom 26.06.2007) (26.06.2007/ac/a/nw)
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|