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Neue Sentimental Film mit gewissem Potenzial 09.07.2007
SdK AktionärsNews
München (aktiencheck.de AG) - Nach Ansicht der Experten von "SdK AktionärsNews" sollte die Neue Sentimental Film-Aktie (ISIN DE0005341408 / WKN 534140) ein gewisses Potenzial bieten.
Werbepausen seien auf Hauptversammlungen zum Glück noch nicht eingeführt worden. Beim Treffen der Neue Sentimental Film AG (NSF) am 15. Juni 2007 sei den 50 Aktionären jedoch eine Reihe von Werbefilmen aus der eigenen Produktion vorgeführt worden, um ihnen einen Einblick in die eigene Arbeit zu geben. 90% der Umsätze erwirtschafte das Frankfurter Unternehmen mit solchen Kurzfilmen, der Rest entfalle auf TV-Produktionen, die bislang nur nach Auftrag erstelle, künftig aber verstärkt angegangen werden sollten.
Zugegeben, die kommunizierte Zielsetzung, die NSF zu einem der führenden Unternehmen in der internationalen Filmindustrie zu entwickeln, klinge nicht gerade bescheiden. Tatsächlich sei dies in dem stark fragmentierten Werbebereich aber schon gelungen, in dem die NSF weltweit vertreten sei. Unter anderem gebe es Niederlassungen in Spanien, Mexiko, Zypern und Ungarn. Als Erfolgsrezept sehe Vorstandssprecher Tom Gläser die optimale Verzahnung der kreativen Leistung mit dem technischen Support und allem anderen an, was sonst noch dahinter stehe. Das internationale Netzwerk solle in den kommenden Jahren noch weiter ausgebaut werden, um möglichst viel von den gewaltigen Summen abzubekommen, die für Werbung weltweit ausgegeben würden.
Mit den steigenden Umsätzen solle dann auch endlich der wirtschaftliche Erfolg kommen, der bisher noch auf sich warten lasse. Die NSF sei im November 2000 als eines der letzten Unternehmen am Neuen Markt gestartet und das über die Kapitalerhöhung eingenommene Geld sei wie vorgesehen in die Internationalisierung der Gruppe investiert worden. Ausgelöst durch die Vorfälle am 11. September 2001 sei das Geschäft jedoch weitgehend zum Erliegen gekommen und in den Folgejahren seien hohe Abschreibungen auf die Investitionen durchzuführen gewesen.
Im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen habe die NSF die schwere Krise aber überlebt und inzwischen scheine die Restrukturierung endlich zu greifen. Im Geschäftsjahr 2006 sei der Umsatz um 19% auf 34,4 Mio. Euro gestiegen, die Bruttomarge habe sich von 13,7 auf 14,5% erhöht und nähere sich der Zielmarke von 15% und dank reduzierter Vertriebs- und Verwaltungskosten werde mit 0,3 Mio. Euro operativ erstmals ein positives Ergebnis ausgewiesen. Unter dem Strich stehe mit -0,25 Mio. Euro zwar noch ein Fehlbetrag. Dieser resultiere aber lediglich aus steuerlichen Effekten, die einer Betriebsprüfung und der Auflösung aktiver latenter Steuern anzulasten seien.
Das Jahr 2007 sei ebenfalls gut angelaufen. Der Umsatz habe im ersten Quartal fast den Vorjahreswert erreicht, der durch umfangreiche Aufträge im Rahmen der Fußball-WM positiv beeinflusst worden sei. Und das Ergebnis liege nur wegen erhöhter Investitionen leicht im Minus. Für das Gesamtjahr werde ein Umsatzanstieg auf 36 Mio. Euro, ein EBIT zwischen 0,7 und 1,05 Mio. Euro und auch ein positives Jahresergebnis prognostiziert, dessen Höhe abhängig von steuerlichen Effekten sei. Bis 2009 sollten die Erlöse weiter anwachsen auf 50 Mio. Euro und das EBIT dann über 5% liegen.
Die Aktie habe auf die tendenziell positive Geschäftsentwicklung und die besseren Aussichten überhaupt noch nicht reagiert. Offenbar seien die Anleger nach Jahren der Enttäuschung sehr skeptisch, ob die Pläne tatsächlich erfüllt werden könnten. Ein Kurs unter 1 Euro und ein Börsenwert von lediglich 10 Mio. Euro würden aber von einem übertriebenen Pessimismus zeugen.
Selbst wenn die Erwartungen für 2009 nur zur Hälfte erfüllt werde, dürfte sich für die Neue Sentimental Film-Aktie einiges an Potenzial eröffnen, so die Experten von "SdK AktionärsNews". (Ausgabe 145 vom 06.07.2007) (09.07.2007/ac/a/nw)
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