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Balda verkaufen


14.02.2008
Bankhaus Lampe

Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Marc Gabriel, Analyst vom Bankhaus Lampe, stuft die Balda-Aktie (ISIN DE0005215107 / WKN 521510) von "halten" auf "verkaufen" zurück.

Balda komme in den letzten Tagen nicht zur Ruhe. Die Aktie habe innerhalb eines Monats die Hälfte ihres Wertes verloren. Dabei sollte das Joint Venture mit dem taiwanesischen Touchscreen-Produzenten TPK, welches im Sommer 2006 zur Ausrichtung des Konzerns gegründet worden sei, eigentlich dem Kurs die entsprechende Fantasie nach oben geben.

Der Konzern habe sich nach dem Zusammenbruch von BenQ neu strukturieren müssen und vor dem Dilemma gestanden, als reiner Schalenzulieferer nicht überlebensfähig zu sein. Gerade im Jahr des 100-jährigen Unternehmens-Jubiläums komme es aktuell zu einer Flut schlechter Nachrichten von Balda, so dass es fraglich sein werde, ob es in 2008 überhaupt etwas zum Feiern geben werde.


Das Unternehmen konzentriere sich derzeit auf die drei Kerngeschäftsfelder Touch, Medical und Infocom. Die kleinste Sparte sei dabei Medical, die 2008 einen Umsatz von 54 Mio. USD (37 Mio. EUR) ausmachen solle. Das angestammte Kerngeschäft, die Produktion von Handyschalen und Zubehör (Infocom), solle 40% des Umsatzes in 2008 ausmachen. Das hochgepriesene Touch-Segment dürfte für die Hälfte des Umsatzes in 2008 verantwortlich sein.

Die vom Unternehmen abgegebene Guidance für den Umsatz von 600 Mio. USD für das laufende Geschäftsjahr und ein EBIT von 35 Mio. USD ist nach Erachten der Analysten vom Bankhaus Lampe noch nicht überzeugend, da konkrete Aussagen zu dem EBIT der einzelnen Segmente nicht gemacht wurden und eine valide Prognose erst beim Vergleich der Vorjahreszahlen möglich ist. Diese würden am 19. März 2008 veröffentlicht.

Die Fantasie in der Aktie stecke nach Erachten der Analysten lediglich in dem Touchscreen-Bereich, wobei sich dort die Frage stelle, wie lange der technische Vorsprung vor den Wettbewerbern aufrechterhalten werden könne. Man gehe aktuell nicht davon aus, dass das Unternehmen in den kommenden Monaten den Kapitalmarkt nachhaltig überzeugen könne. Zwar werde die Aufnahme der Produktion eines weiteren Großauftrags von 6 Mio. bis 8 Mio. Touchscreens für einen anonymen Hersteller den Umsatz im zweiten Quartal beflügeln, dennoch dürfte es dem Unternehmen schwer fallen, in ruhigeres Fahrwasser zurückzukehren. Nach Erachten der Analysten würden sich Investitionen in diesen Wert derzeit nicht aufdrängen.

Ihr Kursziel für die Aktie von Balda reduzieren die Analysten vom Bankhaus Lampe von 8,50 EUR auf 4,00 EUR, ihr Anlageurteil lautet damit "verkaufen" nach zuvor "halten". (Analyse vom 14.02.2008) (14.02.2008/ac/a/nw)




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