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Balda reduzieren


27.05.2008
AC Research

Westerburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst Henning Wagener von AC Research empfiehlt weiterhin, die Aktien von Balda (ISIN DE0005215107 / WKN 521510) zu reduzieren.

Die Gesellschaft habe Anfang Mai Zahlen für das abgelaufene erste Quartal 2008 bekannt gegeben.

Demnach habe das Unternehmen in diesem Zeitraum vor allem vor dem Hintergrund von Zunahmen im Touchscreengeschäft bei der Tochter TPK die Umsatzerlöse um 2,3 Millionen Euro auf 45,2 Millionen Euro steigern können. Das EBIT habe sich gleichzeitig um 6 Millionen Euro auf -5,2 Millionen Euro verringert. Der Vorsteuerverlust habe sich auf 7,4 Millionen Euro erhöht. Der Verlust nach Steuern und Minderheitenanteilen habe in den fortzuführenden Bereichen bei 6,7 Millionen Euro gelegen.

Die vorgelegten Zahlen seien insgesamt schwach ausgefallen. Als negativ werte man es, dass der Umsatz im asiatischen Geschäft mit Handyschalen und Touchscreens um 1,7% auf 34,7 Millionen Euro gesunken sei. Dabei leide der Konzern unter dem Auslaufen alter Produkte und zeitlichen Verzögerungen beim Hochfahren der Nachfolgeproduktion.


Des Weiteren habe die Konzernleitung bekannt gegeben, dass man das europäische Infocom-Geschäft im Rahmen einer Asset-Deal-Transaktion mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. Mai 2008 an die zur Hanse Industriekapital-Beteiligungs-GmbH gehörende Heinze Solutions GmbH verkauft habe. Die Liquiditätsbelastung für Balda zum Ausgleich des bei ihr defizitären Geschäftesbereiches in Höhe eines höheren einstelligen Millionenbetrages bewege sich nach Balda-Angaben im Rahmen der Erwartungen.

Nach Ansicht der Analysten von AC Research sei die Meldung positiv zu werten. So habe Balda wesentliche Teile der defizitären Balda Solutions verkaufen können. Bei der ungarischen Handyschalenproduktion, die im Konzern geblieben sei, erscheine eine Liquidation am wahrscheinlichsten.

Insgesamt bleibe die finanzielle Lage bei Balda aber weiterhin angespannt. So habe Balda bis Mitte Juni ein Stillhalteabkommen mit den Banken. Sofern es Balda nicht gelinge, bis dahin Finanzschulden in Höhe von 90 Millionen Euro neu zu strukturieren, könne grundsätzlich auch nicht ausgeschlossen werden, dass die Banken ihre Kredite kündigen würden. Vor dem Hintergrund der schwachen finanziellen Basis und des enttäuschenden Abschneidens im ersten Quartal 2008 erscheine zudem das von Balda für 2008 anvisierte Umsatzziel von 600 Millionen USD sowie das Vorsteuergewinnziel von 35 Millionen USD sehr ambitioniert. So erscheine es wahrscheinlich, dass die angespannte finanzielle Lage des Konzerns die Neukundengewinnung deutlich erschweren werde.

Beim gestrigen Schlusskurs von 2,13 Euro erscheine das Unternehmen vor dem Hintergrund der unsicheren finanziellen Lage und der enttäuschenden Entwicklung im ersten Quartal 2008 weiterhin ambitioniert bewertet. Daher sehe man bei einem Investment in die Aktie auf dem aktuellen Kursniveau mehr Risiken als Chancen.

Die Analysten von AC Research empfehlen weiterhin, die Aktien von Balda zu reduzieren. (Analyse vom 27.05.2008) (27.05.2008/ac/a/nw)




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