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CFC Industriebeteiligungen kaufen


04.07.2008
Der Börsendienst

München (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "Der Börsendienst" empfehlen die Aktie der CFC Industriebeteiligungen (ISIN DE000A0LBKW6 / WKN A0LBKW) zu kaufen.

Dass die Börse Beteiligungsunternehmen aktuell nicht besonders liebe, zeige ein Blick auf den Kursverlauf der CFC Industriebeteiligungen GmbH & Co. KGaA. Der Kurs sei seit den Höchstständen von 19 Euro im Frühjahr 2007 aktuell auf ein Niveau von unter 8 Euro zurückgefallen. Damit stehe die Dortmunder CFC nicht alleine da, auch die Aktionäre der Vergleichsunternehmen wie ARQUES, MBB oder Aurelius AG hätten in den letzten Monaten nicht viel Grund zur Freude.

Habe man diesen Firmen vor Ausbruch der weltweiten Finanzkrise noch unbegrenztes Wachstum zugetraut, sehe der Markt das Geschäftsmodell heute sehr skeptisch. Beteiligungsunternehmen, die ihre Kaufpreise vor allem durch Fremdkapital finanziert hätten, würden heute zu Recht skeptisch gesehen, da die Möglichkeiten der Kapitalaufnahme im Moment und auf nicht absehbare Zeit deutlich erschwert seien.

In den Augen der Experten dürfe jedoch durch die schwelende Finanzkrise nicht gleich die gesamte Branche in Mitleidenschaft gezogen werden. Denn ein Unternehmen wie z. B. CFC verfolge nicht den Ansatz einer kurzen Investition, hier stehe vielmehr das Sanierungs-Know-how des Management-Teams im Vordergrund mithilfe dessen man auch im herrschenden Marktumfeld Werte schaffen könne.Bei CFC steche vor allem der Gründer und CEO Marcus Linnepe ins Auge. Dieser habe bereits in jungen Jahren erfolgreich das elterliche Unternehmen saniert und besitze dadurch unschätzbare Erfahrungen im Bereich der Sanierungen.


Mithilfe dieses Know-hows habe sich CFC bei seinen Beteiligungen auf mittelständische Unternehmen in Sondersituationen spezialisiert. Darunter verstehe man z. B. ungelöste Nachfolgefragen, Liquiditätsprobleme oder auch Überschuldungen. Die Dortmunder würden versuchen, solche Unternehmen aktiv in einer Restrukturierungsphase zu unterstützen und auch in der Folge zu begleiten. Daraus lasse sich bereits der langfristig orientierte Ansatz erkennen.

Im Portfolio der Dortmunder würden sich aktuell 5 Beteiligungen befinden. Berndes (führender und weltweit aktiver Hersteller von Kochgeschirr), delmod (ein Hersteller hochwertiger Damenoberbekleidung) ergänzt durch die erworbenen Markenrechte der Hirsch AG, die format (ein hochwertiger Küchenhersteller), ELCON (Anbieter von Kommunikationssystemen) und die in der gleichen Branche beheimatete LETRON. Ergänzt würden diese noch durch die kürzlich erworbenen Anteile an der Möbel-Elemente Franz GmbH, die der format zugeordnet werden solle. Wie ersichtlich werde versucht, in seinen Beteiligungen Themen Cluster zu bilden, um auf diese Weise Know-how bündeln und Synergien heben zu können.

Im Gesamtkonzern habe das Team um Linnepe mit den heute bestehenden Beteiligungen im vergangenen Jahr einen Umsatz von 93 Mio. Euro erwirtschaftet.

Da man im laufenden Jahr mit weiteren Akquisitionen rechnen könne, dürfte es nun einen regelrechten Umsatzsprung geben. Wie die Experten hören würden, könne man einen Umsatz auf Pro-forma-Basis (im Laufe des Jahres gekaufte Gesellschaften seien hier auf das gesamte Jahr konsolidiert) von rund 280 Mio. Euro erwarten. Daraus könnte sich ein EBITDA von rund 25 Mio. Euro ergeben bzw. ein Ergebnis pro Aktie von rund 1,60 Euro.

Wie die Experten vom Vorstand erfahren hätten, solle es in diesem Tempo auch in den nächsten Jahren weitergehen. Ein aktuelles Research der Silvia Quandt Research GmbH sehe für 2010 bereits ein Ergebnis je Aktie von fast 4 Euro. Auch wenn es nur 3 Euro sein sollten, dürfte der Aktienkurs dann deutlich über dem aktuellen Niveau von 8 Euro stehen und sich mehr als verdoppelt haben. Denn drehe die Stimmung am Aktienmarkt wieder ins Positive - was zwangsläufig passieren werde -, dann würden auch die Anleger wieder die Potenziale eines hier betrachteten Beteiligungsunternehmens erkennen.

Die Experten von "Der Börsendienst" setzen ihr erstes Kursziel auf Sicht von einem Jahr bei 15 Euro und raten Anlegern zunächst die Hälfte der Position aufzubauen und den Rest zu kaufen, wenn der Kurs der CFC Industriebeteiligungen-Aktie wieder nach oben dreht. Den Stopp-Kurs würden sie bei 6 Euro setzen. (Ausgabe 13 vom 04.07.2008) (04.07.2008/ac/a/nw)




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