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Balda reduzieren


08.08.2008
AC Research

Westerburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst von AC Research, Henning Wagener, empfiehlt weiterhin, die Aktien von Balda (ISIN DE0005215107 / WKN 521510) zu reduzieren.

Die Gesellschaft habe Zahlen für das abgelaufene erste Halbjahr 2008 bekannt gegeben.

Demnach habe das Unternehmen in diesem Zeitraum in den fortgeführten Geschäftsbereichen die Umsatzerlöse im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 19,2% auf 103,1 Millionen Euro steigern können. Das EBITDA habe sich gleichzeitig um 4,3 Millionen Euro auf 7 Millionen Euro verschlechtert. Beim EBIT sei ein Rückgang um 9,9 Millionen Euro auf -4,5 Millionen Euro zu verzeichnen gewesen. Der Vorsteuerverlust habe sich um 10,3 Millionen Euro auf 10,6 Millionen Euro erhöht. Der Halbjahresverlust nach Steuern habe sich schließlich auf 11,2 Millionen Euro belaufen. Einschließlich aufgegebener Geschäftsbereiche sei ein Halbjahresverlust in Höhe von 16,8 Millionen Euro angefallen.


Die Halbjahreszahlen des Konzerns seien erwartungsgemäß noch verhalten ausgefallen. Entscheidender für die Zukunft des Unternehmens sei allerdings die Klärung der unsicheren Finanzierungsstruktur. Balda selbst rechne damit, dass es noch im laufenden Monat zu einer abschließenden Einigung mit den Banken über die neue Finanzierungsstruktur kommen werde. Dabei sei eine Fortführung des Engagements vor allem deutscher Banken unter Bereitstellung neuer Mittel vorgesehen. Gleichzeitig sollten Erlöse aus dem Verkauf von Balda Medical und der Immobilie in Bad Oeynhausen bis Ende 2008 oder Anfang 2009 zu einer deutlichen Reduzierung der Verbindlichkeiten beitragen.

Für das Gesamtjahr 2008 rechne die Konzernleitung weiterhin mit einem Umsatz von 414 Millionen Euro und einem Vorsteuergewinn von 24 Millionen Euro. Allerdings habe Balda selbst eingeräumt, dass es diesbezüglich aber Unwägbarkeiten gebe. So könne das Umsatzziel durch rückläufige Abrufe eines wichtigen Infocom-Kunden, der kürzlich eine Gewinnwarnung veröffentlicht habe, beeinträchtigt werden. Zudem könnten sich die Termine geplanter Produktionsstarts im Bereich Touch verzögern. Des Weiteren würden der Wettbewerbs- und der Preisdruck in beiden Geschäftsbereichen zunehmen.

Beim gestrigen Schlusskurs von 1,82 Euro erscheine das Unternehmen weiterhin relativ ambitioniert bewertet. Falls es zu keiner Einigung mit den Banken bezüglich der Finanzierungsstruktur komme, könne auch ein Totalverlust bei einem Investment in die Aktie nicht ausgeschlossen werden. Zudem erscheine die Umsatz- und Gewinnzielvorgabe für das laufende Geschäftsjahr vor dem Hintergrund der von Balda genannten Risiken sehr ambitioniert. Insgesamt sehe man bei einem Investment in die Aktie weiterhin ein negatives Chance-Risiko-Verhältnis.

Die Analysten von AC Research empfehlen weiterhin, die Aktien von Balda zu reduzieren. (Analyse vom 08.08.2008) (08.08.2008/ac/a/nw)




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