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Balda halten


07.04.2009
SES Research

Hamburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst von SES Research, Jochen Reichert, rät unverändert zum Halten der BALDA-Aktie (ISIN DE0005215107 / WKN 521510).

Das abgelaufene Geschäftsjahr 2008 sei geprägt gewesen durch massive bilanzielle Verwerfungen sowie erhebliche Dekonsolidierungen von nichtstrategischen Geschäftsbereichen. Schließlich sei es dem neuen Alleinvorstand gelungen, durch eine Reduzierung des TPK-Anteils sowie durch erfolgreiche Verhandlungen mit den Banken die finanzielle Lage zu stabilisieren. Darüber hinaus sei das Geschäftsjahr 2008 mit einigen positiven Signalen abgeschlossen worden:

Das Kerngeschäft Infocom habe auf operativer Ebene ein außerordentlich starkes Jahr (EBIT-Marge von rund 10%) verzeichnet. Die Nettoverschuldung per Ende 2008 sei mit EUR 100 Mio. deutlich niedriger als erwartet gewesen (SESe: EUR 130 Mio.). TPK habe allein im 4. Quartal 2008 einen Ergebnisbeitrag von 3,5 Mio. EUR gehabt.

Die dekonsolidierte Tochter Balda Medical dürfte das Geschäftsjahr 2008 mit einem leicht positiven EBIT abgeschlossen haben. In 2009 stünden die weitere Stabilisierung des Kerngeschäfts sowie die Ausweitung des Bereichs elektronische Accessoires im Vordergrund. Letzteres werde am Produktions- und Entwicklungsstandort in Malaysia gebündelt. Dort würden z.B. Bluetooth Kopfhörer etc. entwickelt und produziert. Darüber hinaus müsse Balda Ende des Jahres mit Banken über die Anschlussfinanzierung des ausstehenden Kredits von rund EUR 56 Mio. verhandeln.


Aufgrund der Schwäche des Mobiltelefonmarktes dürfte 2009 operativ ein schwieriges Jahr werden. Hinzu komme eine hohe Abhängigkeit im Kerngeschäft Infocom von SonyEricsson (SESe: Umsatzanteil ca. 40%). Trotzdem dürfte Balda eine Anschlussfinanzierung gelingen:

TPK (Balda-Anteil: 38%) sei weltweit einer der führenden Hersteller von Touch- Komponenten für Kunden wie Apple, RIM, Palm (SESe). Der Markt für internetfähige mobile Endgeräte dürfte auch in 2008 stark wachsen. Daher sollte TPK einen at-equity Ergebnisbeitrag von rund EUR 8,5 Mio. erzielen können. Das heiße, mit dem at-equity Ergebnisbeitrag würden die Zinsaufwendungen von rund EUR 9 Mio. nahezu gedeckt.

Bei den dekonsolidierten Geschäftseinheiten dürfte es in 2009 für die Balda AG zu keiner weiteren Cash Belastung kommen. Im Gegenteil - Balda Medical sollte in 2009 ein positives Ergebnis erwirtschaften. Das Kerngeschäft Infocom dürfte in 2009 operativ den Break Even erreichen. Bei Kündigung des Kredits hätten die Banken mit Ausnahme des TPK-Anteils vorwiegend Assets, die nur schwer zu verwerten seien.

Aufgrund der noch anstehenden Herausforderungen wird die BALDA-Aktie von den Analysten von SES Research weiter mit "halten" eingestuft. Das DCF-basierte Kursziel laute unverändert EUR 1,00. (Analyse vom 07.04.2009)
(07.04.2009/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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