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Intershop bei Kursschwäche kaufen


11.09.2009
TradeCentre.de

Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "TradeCentre.de" empfehlen die Intershop-Aktie (ISIN DE000A0EPUH1 / WKN A0EPUH) bei Kursschwäche im Bereich um 1,50 Euro zu kaufen.

Das Softwareunternehmen aus Jena habe in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres einen Umsatz von 13,6 Millionen Euro und ein EBIT von mehr als 0,3 Millionen Euro erzielt. Die Marge betrage zwei Prozent. Das EBITDA habe 1,1 Millionen Euro erreicht. Netto habe der Gewinn 440.000 Euro betragen. Ohne die Aktivierung der eigenen Softwarelösung wäre das EBIT als auch der Nettogewinn jedoch negativ ausgefallen. Wie den Experten das Vorstandsmitglied Peter Mark Droste im Hintergrundgespräch mitgeteilt habe, habe der Aktivierungseffekt bei 1,6 Millionen Euro gelegen. Andererseits habe die Firma Forderungen von knapp 270.000 Euro abschreiben müssen.

Bei dem zappelnden Kunden handele es sich um die Tochter des Pleitekonzerns Arcandor, Quelle. Nach dieser Wertberichtigung stehe Quelle bei Intershop noch mit 1,1 Millionen Euro im Feuer. Droste sei zuversichtlich das Geld zu erhalten und keinen weiteren Abschreibungsbedarf zu haben. Der operative Cashflow sei in der ersten Jahreshälfte mit 280.000 Euro negativ ausgefallen. An dieser Stelle gelobe der Manager Besserung bis Jahresende und strebe zumindest einen ausgeglichenen Cashflow aus operativer Tätigkeit in Aussicht.

Das Unternehmen habe in den letzten Jahren die Basis für weiteres Wachstum geschaffen. Intershop sei fit und bilanziell im Wesentlichen gesund. Als Anbieter integrierter E-Commerce-Lösungen wolle das Unternehmen vom Wachstumsmarkt E-Commerce profitieren. Die Erlöse auf diesen Plattformen im Netz würden sowohl im Bereich mit Verbrauchern als auch zwischen Unternehmen signifikante Zuwächse versprechen. Für dieses Geschäftsjahr erwarte Droste ein Umsatzplus von sieben bis neun Prozent auf über 30 Millionen Euro. Die EBIT-Marge erwarte der Vorstand bei sieben Prozent. Operativ müsste Intershop sodann mehr als zwei Millionen Euro verdienen.


Das Finanzergebnis sei positiv. Bankschulden seien Fehlanzeige. Die Steuerbelastung sei aufgrund horrender Verlustvorträge von sage und schreibe 300 Millionen Euro moderat. Früher oder später, sofern die Geschäftsentwicklung weiter positiv verlaufe, müsse Intershop aktiv latente Steuern aktivieren, was den Nettogewinn pusche. Insgesamt seien die Zahlen angesichts der Rezession akzeptabel. Auf der Auftragsseite kündige Droste für 2009 noch "einige schöne Aufträge" an. "Wir rechnen mit einigen kleineren Aufträgen und noch mit mindestens einem Großauftrag."

Die aktuelle Marge von Intershop sei natürlich noch nicht sehr sexy. Das liege vor allem an dem relativ geringen Anteil der margenstarken Lizenzen. Die Quote von mehr als zwölf Prozent habe deutliches Potenzial. "Unser Ziel sind mittelfristig mindestens 20 Prozent der Einkünfte aus Lizenzen zu erzielen. Das treibt unsere Marge nach vorne". In drei bis fünf Jahren solle sich die EBIT-Marge auf bis zu 15 Prozent verbessern. Droste halte im selben Zeitraum ein Umsatzpotenzial von 50 Millionen Euro für erreichbar.

Die Firma sei nach zahlreichen Verlustjahren und Missmanagement nunmehr profitabel und bewege sich in ruhigeren Gewässern. Die Kapitalisierung von 45 Millionen Euro sei allerdings auch kein Pappenstil. Ein Schnäppchen sei das Papier nicht.

Die Experten von "TradeCentre.de" raten erst bei Kursschwäche im Bereich um 1,50 Euro auf der Käuferseite der Intershop-Aktie zu stehen. (Analyse vom 11.09.2009) (11.09.2009/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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