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Asian Bamboo überlegenswert 11.01.2010
Heibel-Ticker
Berlin (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "Heibel-Ticker" raten Anlegern, die am chinesischen Wachstum teilnehmen möchten, sich eine Investition in die Asian Bamboo-Aktie (ISIN DE000A0M6M79 / WKN A0M6M7) zu überlegen.
Suche man ein solides chinesisches Unternehmen, für das man nicht über den wenig entwickelten chinesischen Kapitalmarkt gehen müsse? Dann sollte man sich Asian Bamboo etwas näher anschauen. Mit einer Eigenkapitalquote von über 80%, einer Nettoliquidität von über 20 Mio. Euro und einem Umsatzwachstum von 30% p.a. gehöre dieses Unternehmen zu den absoluten Wachstumsunternehmen.
Doch hinter dem Geschäftsmodell würden nicht innovative Technologien oder pfiffige Patente stecken, sondern das ganz langweilige Geschäft des Bambus-Anbaus. Bambus sei ein Stoff, den sich die Experten vor einigen Monaten bereits einmal näher angesehen hätten. Er eigne sich für den Gerüstbau, für die Möbelindustrie und finde immer mehr Anwendungen auch als Rohmaterial für Papier, Bodenbeläge und sogar Textilien.
Das chinesische Agrarsystem sei sehr zerklüftet: Alles Land gehöre dem Staat, der es an die Bauern für 20 Jahre verpachte. Die Pacht sei vorab zu zahlen. Das koste ungefähr 5.000 Euro je Hektar Land. Für viele Bauern werde es zunehmend schwerer, diesen Betrag aufzubringen. Asian Bamboo springe hier ein, pachte das Land und stelle die Bauern auf freiberuflicher Basis an.
Anschließend werde der Bambus auf dem chinesischen Markt verkauft. Da Asian Bamboo das bislang einzige Unternehmen sei, das diesen zerklüfteten Markt bearbeite, gebe es eine Menge Einsparpotenzial in der Abwicklung und noch viel mehr Entwicklungspotenzial bei den Anwendungen. Der Preis von Holz steige, die Anbauflächen seien begrenzt und das bislang beste Substitut, technische Kunststoffe, werde durch den steigenden Ölpreis immer teurer. So werde es nach Einschätzung der Experten weiterhin leicht sein, weitere Absatzmärkte für Bambus zu erschließen.
Mitte Dezember habe das Unternehmen bekannt gegeben, seine Anbauflächen um 10% vergrößert zu haben, die neu gepachtete Fläche werde ab Mitte diesen Jahres Erträge bringen. Und die Erträge könnten sich sehen lassen: Die Bruttorendite liege bei 47%. Das KGV 2010e liege bei 9, in den Augen der Experten sei das viel zu niedrig für ein profitables Umsatzwachstum von 30%.
Seit die Experten die Aktie im Juni ihren Kunden empfohlen hätten, wenn auch damals nur als Tradingidee, habe sich der Kurs verdoppelt. Inzwischen habe das Unternehmen gezeigt, dass es einen stabilen Markt bearbeite und dass die exorbitanten Wachstumsraten der Vergangenheit auf absehbare Zeit wohl beibehalten werden könnten.
Der einzige Hasenfuß sei, dass die Aktie in Deutschland gelistet sei. Auf den ersten Blick sei das für Anleger natürlich ein Vorteil, doch die Experten hätten zu viele kanadische Minengesellschaften an der Deutschen Börse notieren sehen, die mit einem Papierzauber die Kurse getrieben und am Ende kein wirkliches Geschäft gehabt hätten. So seien die Experten auch bei Asian Bamboo sehr vorsichtig an die Analyse herangegangen: Warum liste sich das Unternehmen nicht einfach in Peking oder Shanghai? Aber die Antwort sei schnell gefunden: Die dortigen Kapitalmärkte seien noch nicht so entwickelt wie der deutsche und für ein solides Unternehmen halte die Notierung an der Deutschen Börse viele Vorteile bereit, nicht zuletzt den Zugang zu mehr Investoren.
Bambus wachse schnell und so schnell wachse auch Asian Bamboo. Die Geschäftsentwicklung sei gut prognostizierbar, da die Wachstumsgeschwindigkeit von Bambus eben bekannt sei und der Markt über sehr stabile Preise verfüge. Auch die langfristigen Pachtverträge, die im Voraus bezahlt würden, würden zum guten Bild des Unternehmens beitragen.
Wenn man also am chinesischen Wachstum teilnehmen möchte, dann könne man sich nach Ansicht der Experten von "Heibel-Ticker" eine Investition in die Asian Bamboo-Aktie überlegen. (Ausgabe 1 vom 08.01.2010) (11.01.2010/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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