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Daldrup & Söhne-Aktie bei Rücksetzern einsteigen


05.02.2010
TradeCentre.de

Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "TradeCentre.de" empfehlen bei Kursrücksetzern in die Daldrup & Söhne-Aktie (ISIN DE0007830572 / WKN 783057) einzusteigen.

Josef Daldrup, Firmenchef der Daldrup & Söhne AG, erwarte ein starkes Geschäftsjahr. "Wir rechnen mit einem sehr guten Jahr", sage den Experten der Großaktionär und Firmengründer im Hintergrundgespräch. Analysten würden in diesem Jahr einen starken Anstieg der Gesamtleistung auf über 60 Millionen Euro erwarten. Die EBIT-Marge solle sich auf 18 Prozent belaufen. Operativ dürfte das Unternehmen sodann circa elf Millionen Euro verdienen. Unterm Strich sollten bis Silvester acht Millionen Euro oder knapp 1,50 Euro Gewinn je Aktie in der Kasse klingeln. "Wir fühlen uns mit diesen Erwartungen wohl", sage Daldrup.

Untermauert werde die Prognose von einem starken Auftragsbestand. Der Spezialist für Bohrtechnik starte das Jahr 2010 mit einem Orderbestand von rund 75 Millionen Euro nach 50 Millionen Euro im Vorjahr. Daldrup rechne: Rund 30 Millionen Euro des Auftragsbestandes würden sich bereits in Arbeit befinden. Von den neuen Orders im Volumen von 45 Millionen Euro müssten weitere 30 Millionen Euro abgearbeitet werden, um die Jahresziele zu erfüllen. Das sei realistisch. Die Firma habe sodann bereits heute eine hohe Planungssicherheit für das Jahr 2010 und die Ziele bereits quasi im Sack.

Natürlich werde Daldrup in diesem Jahr weitere Aufträge erhalten. Sie könnten in diesem Jahr jedoch nicht mehr abgearbeitet werden. "Wir sind voll ausgelastet und arbeiten am oberen Ende unserer Kapazitäten", sage der Firmenchef. Ziel sei somit die Kapazitäten auszubauen. Dazu zeige Dalrup zwei Wege auf: Erstens. Die Firma werde bezüglich Akquisitionen aktiv. "Wir sind bereits auf der Suche nach einem geeigneten Kandidaten". Es werde sich dabei um einen strategischen Zukauf handeln, der bereits mit einer guten Pipeline an Bohranlagen ausgestattet sei.

Zweitens und Option zwei für weiteres Wachstum sei der weitere Kauf einer High-Tech-Bohranlage. Je nach Ausstattung und Größe der Anlage könne diese Maschine zwischen 12 und 15 Millionen Euro kosten. Eine Übername oder der Kauf einer weiteren Anlage wolle der CEO über Eigenmittel finanzieren. Diesbezüglich sei eine Kapitalerhöhung um bis zu zehn Prozent des Grundkapitals möglich. "Wir schließen diese Maßnahme nicht aus. Wir sind eigenkapitalfinanziert und wollen nicht abhängig von Banken werden", sage Daldrup.


Mittelfristig sei es erklärtes Ziel 100 Millionen Euro umsetzen und dabei unverändert mit zweistelligen EBIT-Margen zu wirtschaften. "Wir haben beste Voraussetzungen in diese Größenordnung zu wachsen. Geothermie liefert einen nennenswerten Beitrag zur Energieförderung und Erreichung diverser Klimaziele". Über eine Kapitalerhöhung werde der Anteil von Daldrup verwässert. Grundsätzlich wolle der CEO die Mehrheit behalten und ein familiengeführtes Unternehmen bleiben.

Neben der wichtigsten Einheit, der Geothermie, wolle das Unternehmen zukünftig auch vom Betrieb von Kraftwerken direkt profitieren. Über ein Joint Venture zusammen mit RWE habe die Firma einen starken Partner an der Hand, um sich an Kraftwerken zu beteiligen. "Wir werden uns an diesen Projekten zur Stromversorgung natürlich nur mit einem kleinen Anteil beteiligen. Unser Ziel ist für die Projekte den Bohrauftrag zu erhalten und damit unser Geld zu verdienen, denn in erster Linie sind wir Bohrdienstleiter und nicht Kraftwerksbetreiber".

Demnächst werde Daldrup über den Verlauf des Jahres 2009 berichten. Die einstigen Erwartungen von Analysten eine Leistung von knapp 50 Millionen Euro einzufahren und ein EBIT von zehn Millionen Euro zu ziehen, werde das Unternehmen nicht erreichen. Grund sei der verzögerte Einsatz von neuen Bohrmaschinen, die nicht übers vollständige Jahr gelaufen seien, sondern erst ab April.

Nunmehr würden die Experten von einer Leistung von knapp 40 Millionen Euro sowie einem EBIT von sechs und einem Nettogewinn von vier Millionen Euro ausgehen. Die guten Aussichten für 2010 und die kommenden Jahre dürften über diesen Schönheitsfehler bezüglich der Nichterreichung der zunächst erwarteten Ziele hinwegtrösten.

Im Aktienkurs dürfte diese Nachricht so langsam eingepreist sein. Allerdings sei ein weiterer, kleinerer Rücksetzer nicht völlig auszuschließen, sofern der ein oder andere Investor darüber enttäuscht sei.

Eventuelle Rücksetzer sind nach Ansicht der Experten von "TradeCentre.de" für einen Einstieg in die Daldrup & Söhne-Aktie interessant. Mit einem KGV von 13 für das Jahr 2010 sei die Aktie übrigens alles andere als teuer. (Analyse vom 05.02.2010) (05.02.2010/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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