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Sixt kräftiges Gewinnplus 29.11.2010
BÖRSE am Sonntag
Bad Nauheim (aktiencheck.de AG) - Für die Experten der "BÖRSE am Sonntag" ist die Stammaktie (ISIN DE0007231326 / WKN 723132) als auch die Vorzugsaktie (ISIN DE0007231334 / WKN 723133) von Sixt ein langfristiger Kauf.
Sixt habe im dritten Quartal sowie in den ersten neun Monaten 2010 kräftige Steigerungen bei den Erträgen verbucht. Im Zeitraum Juli bis September habe das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 40,7 auf 50,2 Mio. Euro zugenommen. Unter dem Strich habe der Konzern 29,2 Mio. Euro und somit 26,7% mehr als vor einem Jahr verdient. Noch deutlicher würden die Zuwächse bei der Betrachtung der Neunmonatszahlen ausfallen. Hier sei das EBIT von 42,1 auf 113,6 Mio. Euro geklettert. Der Profit nach Steuern sei von 0,6 auf 54,9 Mio. Euro in die Höhe geschossen.
Im Gegensatz zu den Erträgen seien die Umsätze jedoch zurückgegangen. Im dritten Quartal seien sie um 4,8% auf 406,5 Mio. Euro gefallen. Im Zeitraum Januar bis September seien sie mit 1,17 Mrd. Euro um 3,6% geringer gewesen. Die Rückgänge bei den Einnahmen hätten aber im Rahmen der Erwartungen gelegen. Firmenchef Erich Sixt habe in diesem Zusammenhang auf die Strategie verwiesen, auf nicht ausreichend profitable Erlöse zu verzichten, getreu dem Grundsatz: Ertrag vor Umsatz.
Der weltweit aktive Mobilitätsdienstleister habe in den ersten neun Monaten 2010 glänzende Ergebnisse abgeliefert. Sie würden die Aussage des Unternehmens untermauern, wonach sich Sixt nach wie vor auf einem steilen Expansions- und Erfolgskurs befinde. Basis dafür seien die Breite des Produktangebots mit maßgeschneiderten Mobilitätslösungen sowie die Qualität der Dienstleistungen, die dem Unternehmen eine starke Marktstellung verleihen.
Mit dieser soliden Grundlage im Rücken sollte der Konzern auch in Zukunft gute Geschäfte machen, sodass die Aktie langfristig interessant sei, zumal auch die Bewertung trotz der stark gestiegenen Kurse in den letzten Monaten unverändert günstig sei. Lege man nur das Ergebnis je Aktie (EPS) für die ersten neun Monate von 2,18 Euro zugrunde, errechne sich ein KGV (2010) von etwa 15. Mit weiteren Gewinnen im Schlussquartal dürfte sich die Bewertung weiter verringern. Außerdem könnte für das Gesamtjahr eine deutlich höhere Dividende als im Vorjahr mit 0,20 Euro je Stammaktie gezahlt werden, sei Sixt doch bekannt für seine aktionärsfreundliche Ausschüttungspolitik.
Vor diesem Hintergrund erwägenswert könnte dabei auch eine Investition in die Vorzugsaktien sein. Satzungsgemäß werde hier eine Dividende gezahlt, die 0,02 Euro über der Ausschüttung bei den Stammaktien liege. Darüber hinaus sei der nominale Aktienkurs bei den Vorzügen im Vergleich zu den Stämmen deutlich geringer, weshalb sich hier zusätzlich eine höhere Dividendenrendite ergebe. Aus charttechnischer Sicht hätten die Vorzüge auch ihr 50%-Retracement überwunden.
Für die Experten der "BÖRSE am Sonntag" ist die Stammaktie als auch die Vorzugsaktie von Sixt ein langfristiger Kauf. (Ausgabe 47 vom 28.11.2010) (29.11.2010/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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