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Balda operatives Geschäft nicht rund gelaufen


16.03.2011
TradeCentre.de

Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "TradeCentre.de" empfehlen bei der Balda-Aktie (ISIN DE0005215107 / WKN 521510) erneut Positionen aufzubauen.

Obwohl das operative Geschäft der Balda-Gruppe nicht rund laufe, sitze das Unternehmen auf einem Schatz. Dieser Schatz habe seinen Sitz in Taiwan und produziere Touchscreens für Smartphones und Tablet-PCs. Namhafter Kunde des Unternehmens sei der US-Gigant Apple (ISIN US0378331005 / WKN 865985). Aber auch andere Hersteller von Smartphones und den schicken Minicomputern würden auf den Konzern in Taiwan setzen. Das Geschäft brumme immens.

An der TPK Holding sei die in Bad Oeynhausen ansässige Gesellschaft mit rund 16 Prozent beteiligt. Die 36 Millionen Aktien hätten aktuell einen Marktwert von 635 Millionen Euro. Vorstandschef Rainer Mohr könne die Anteile zur Hälfte ab April 2011 versilbern und den Rest im September dieses Jahres. Mohr dürfte nach Erachten der Experten die Anteile verkaufen und Kasse machen. Wie aus Marktkreisen zu hören sei, sei der Verkauf beschlossene Sache und ein Großteil des Geldes aus dem Verkauf der TPK-Anteile solle an die Anteilseigner ausgeschüttet werden. Aktuell könnten bei einem Verkauf mehr als zehn Euro je Aktie ausgekehrt werden. Die Experten würden konservativ mit einer Auszahlung von sieben bis acht Euro je Aktie rechnen. Aktuell notiere der Anteilsschein bei 7,20 Euro.

Zahlbar sei die Sonderdividende ab dem Jahr 2012. Zu den Großaktionären des Unternehmens zähle der TPK-Gründer Michael Chiang. Er und seine Kumpels sowie Investor George Soros dürften annähernd 50 Prozent des Kapitals kontrollieren und somit eine hohe Ausschüttung fordern. Die Mehrheit auf einer Hauptversammlung sei jedenfalls sicher gegeben. Mohr werde keine andere Wahl haben, als sich den Wünschen des Großkapitals zu beugen. Ganz ungelegen komme dem CEO dies nicht. So könne er sich immer mehr und mehr von den Händen Chiangs lösen.


Ebenfalls zur Disposition stehe das Mobiltelefongeschäft in China. Die Einheit schreibe Verluste. "Wenn wir im Mobiltelefongeschäft den Turnaround nicht schaffen, sind wir auch zu einem harten Schnitt bereit", so Mohr. Das bedeute Verkauf. Sollte sich der CEO auch von dieser Einheit trennen, habe sich das Unternehmen vollständig von den operativen Zusammenhängen mit Chiang verabschiedet. Das Segment Electronic Products in Malaysia mache Fortschritte und dürfte inzwischen profitabel wirtschaften. Diese Einheit dürfte Balda fortführen. Highlight des Konzerns sei schlussendlich die Sparte Medical.

Mit dem Rest des Verkaufserlöses aus den TPK-Anteilen wolle der Firmenchef den Bereich Medical über Zukäufe stärken. Die Sparte sollte 2011 circa 40 Millionen Euro umsetzen und wirtschafte mit einer EBIT-Marge von circa zehn Prozent sehr profitabel. Zum Kundenkreis würden beispielsweise Roche (ISIN CH0012032113 / WKN 851311) und Bayer (ISIN DE000BAY0017 / WKN BAY001) zählen. Das Geschäft lebe von langlaufenden Aufträgen und sei nicht den Kurzfristigkeiten des Mobiltelefonbereichs ausgesetzt. Nach den Informationen der Experten seien die Pläne für eine Übernahme im Bereich Medical weit fortgeschritten. Durch einen Zukauf könnte die Einheit schnell die Marke von 100 Millionen Euro Umsatz durchbrechen. Operativer Fokus wäre neben Medical der Bereich Electronic Products.

Mit diesen beiden Einheiten könnte Balda, unter der Voraussetzung einer größeren Übernahme, mittelfristig zwischen 100 und 150 Millionen Euro umsetzen. Aktuell werde das operative Geschäft mit Null Euro bewertet respektive sogar mit einem heftigen Abschlag. Die Aktie sei sodann auf aktuellem Kursniveau sehr günstig bewertet. Der Anteil an TPK habe einen Wert von 635 Millionen Euro. Dem gegenüber stehe lediglich ein Börsenwert von 424 Millionen Euro. Die Aktie könne sich trotz eines bitteren Börsenumfeldes recht stabil halten.

Die Experten von "TradeCentre.de" raten bei der Balda-Aktie erneut Positionen aufzubauen und bei Schwäche den Bestand auszubauen. Der Titel notiere aktuell bei 735 Taiwanesischen Dollars. Sollte dieser Kurs stark fallen, sei die Aktie von Balda natürlich schwankungsanfällig. Im Februar 2010 hätten die Experten die Aktie von Balda bereits zum Kauf empfohlen. Grund für die Kaufempfehlung sei der Börsengang von TPK gewesen. Das habe sich glänzend bezahlt gemacht. Damals hätten die Anteilsscheine bei 3,10 Euro notiert. Mit dem rechtzeitigen Kaufhinweis könne man den Einsatz mehr als verdoppeln. (Analyse vom 16.03.2011) (16.03.2011/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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