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Porsche Verschmelzung mit Volkswagen geplant


30.03.2011
Hamburger Sparkasse

Hamburg (aktiencheck.de AG) - Bernd Schimmer und Tina Hecking-Veltman, Analysten der Hamburger Sparkasse, stufen die Vorzugsaktie von Porsche (ISIN DE000PAH0038 / WKN PAH003) weiterhin mit "halten" ein.

Bei der Porsche Automobil Holding SE handle es sich um eine reine Holdinggesellschaft. In ihr lägen einerseits die Beteiligung an Volkswagen (ISIN DE0007664005 / WKN 766400), die sich auf 32,2% des Kapitals bzw. 50,74% der Stimmrechte belaufe, sowie andererseits der Anteil an der Porsche Zwischenholding GmbH Konzern in Höhe von 50,1%. In dieser Zwischenholding liege der operative Kern des Autobaus, der in der Porsche AG zusammengefasst sei. Die restlichen 49,9% an der Zwischenholding lägen beim Volkswagen-Konzern, der für diesen Anteil 3,9 Mrd. EUR gezahlt habe. Die Porsche Automobil Holding SE erziele keinen Umsatz, sondern lediglich die anteiligen Erträge aus den Beteiligungen. Es sei geplant, die Porsche Automobil Holding SE mit dem Volkswagen-Konzern zu verschmelzen. Es bestünden allerdings noch hohe steuerliche und juristische Risiken.

Ein Investment in die Porsche-Aktien eigne sich aus Sicht der Analysten nur für sehr risikofreudige Investoren, die sich über die komplexen juristischen Risiken bewusst seien, die die Bewertung ihres Investments beeinflussen würden. Aktionäre, die sich an der Kapitalerhöhung beteiligen wollten, sollten entsprechend vom Gelingen der Fusion zwischen Porsche und VW überzeugt sein.

Die Analysten der Hamburger Sparkasse raten die Vorzugsaktie von Porsche unverändert zu halten. (Analyse vom 30.03.2011) (30.03.2011/ac/a/nw)


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