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Porsche Verschmelzungsthematik mit VW dominiert


01.04.2011
Nord LB

Hannover (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der Nord LB, Frank Schwope, stuft die Porsche-Vorzugsaktie (ISIN DE000PAH0038 / WKN PAH003) nach wie vor mit "verkaufen" ein.

Im Rumpfgeschäftsjahr (01.08. bis 31.12.2010) habe die Porsche SE ein Ergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter in Höhe von 1,275 Mrd. Euro erwirtschaften können. Das Unternehmen habe nun das Geschäftsjahr umgestellt (01.01. bis 31.12.).


Weiterhin sei Porsche SE bestrebt, mit der Volkswagen AG (ISIN DE0007664039 / WKN 766403) zu verschmelzen. Dabei seien aber noch rechtliche sowie steuerliche Hürden zu nehmen.

Aktuell führe die Porsche SE eine Kapitalerhöhung mit einem Bezugsverhältnis von 1:0,75 durch. Der Bezugspreis für die Stämme als auch für die Vorzüge liege bei jeweils 38 Euro. Sollten alle neuen Aktien platziert werden, würde sich der Nettoemissionserlös auf rund 4,89 Mrd. Euro belaufen. Dieses Geld solle vollständig zur Schuldentilgung verwendet werden.

Weiterhin stünden bei Porsche die Verschmelzungsbemühungen mit Volkswagen im Mittelpunkt. Die anstehenden Klagen und steuerrechtlichen Aspekte könnten zu Belastungen in Milliardenhöhe führen. Diese dürfte Volkswagen im Rahmen einer Fusion kaum eingehen.

Infolge der nach wie vor bestehenden Risiken bei Porsche und mit Blick auf mögliche weitere Kursrückschläge infolge der Kapitalerhöhung bestätigen die Analysten der Nord LB das Anlageurteil "verkaufen" für die Porsche-Vorzugsaktie. Das Kursziel werde von 47 auf 41 Euro gesenkt. (Analyse vom 01.04.2011) (01.04.2011/ac/a/nw)




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