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Balda Akquisition im Bereich Medical und Corporate Governance-Bedenken als wesentliche Treiber


02.05.2011
Warburg Research

Hamburg (aktiencheck.de AG) - Jochen Reichert, Analyst von Warburg Research, stuft die Balda-Aktie (ISIN DE0005215107 / WKN 521510) unverändert mit dem Rating "kaufen" ein.

Das Bild der schwachen operativen Performance bei MobileCom und Electronic Products in Q4 2010 sollte unverändert geblieben sein. Demzufolge sollten die Umsätze im Vergleich zu Q1 2010 (Q1/2011e: WRe: EUR 28 Mio.) unverändert geblieben sein und das EBT (Q1 2011e WRe: EUR -0,7Mio) sollte leicht negativ ausgefallen sein.

Ein Vorschlag auf der Hauptversammlung sei es, den Aufsichtsrat von 6 auf 3 Mitglieder zu reduzieren. Von den 3 Mitgliedern würden 2 vom Hauptaktionär Yield Return Management gestellt werden (Balda Anteil: 27%, unter der indirekten Kontrolle von Michael Chiang, dem Gründer von TPK). Diese Konstellation öffne die Tore für Diskussionen über Corporate Governance und die Frage, ob ein Risiko darin bestehe, dass ein Hauptaktionär Zugriff auf exklusive Informationen habe und andere Aktionäre dadurch benachteiligt würden.

Balda habe letzte Woche den geplanten Verkauf seiner TPK-Anteile im Geschäftsjahr 2011 und die geplante Umverteilung eines Großteils der Erlöse an die Investoren vermeldet. Das sollte der Hauptauslöser dafür sein, die Lücke in der Bewertung zwischen TPK und Balda zu schließen.


Es existieren 3 wesentliche Herausforderungen für das operative Geschäft: Die erste und auch wichtigste sei der Umgang mit dem strukturell rückläufigen MobileCom-Segment. Balda befinde sich auf der Suche nach Partnern um das Geschäft zu stabilisieren. Es bleibe abzuwarten, ob die Strategie ausreiche, um das Segment auf ein Break-Even-Niveau zu führen. Zweitens befinde sich Electronic Products (EP) in einer ähnlichen Situation wie chinesischen Aktivitäten - es könne derzeit schlicht seine Produktionskapazitäten nicht ausfüllen.

Drittens werde Balda sein Umsatzniveau im Bereich Medical über eine Akquisition wahrscheinlich mehr als verdoppeln. Des Weiteren könnten überschüssige Kapazitäten in Malaysia (EP) für die regionale Expansion des Medical-Geschäfts nach Asien verwendet werden. Das könnte eine adäquate Möglichkeit sein die Auslastung zu erhöhen. Es sollte erwähnt werden, dass die Geschäftsführung darauf hinweise, dass die TPK-Beteiligung nicht für eine Akquisition im Bereich Medical oder ähnlichen Produktbereichen verwendet werden solle.

Aufgrund der Tatsache, dass ein Verkauf von TPK visibler geworden sei, würden die Analysten den aktuellen Marktwert von TPK (EUR 700 Mio.) mit einem Abschlag von 15% nehmen. Darüber hinaus würden sie die Netto Cash Position von Balda von EUR 30 Mio. addieren. Des Weiteren würden sie darauf vertrauen, dass Balda China erfolgreich stabilisieren könne und intelligente Akquisitionen im Bereich Medical tätige. Daher könne das Kerngeschäft moderat mit EUR 30 Mio. bewertet werden.

Neue Prognosen würden zu einem Kursziel von EUR 11 führen. Folglich werde das neue Kursziel trotz der oben beschriebenen Diskussionspunkten und des erwartet schwachen Starts in das Geschäftsjahr 2011 von EUR 9 auf EUR 11 angehoben. Die Analysten von Warburg Research bewerten die Balda-Aktie weiterhin mit "kaufen". (Analyse vom 02.05.2011) (02.05.2011/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens.

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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