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Balda Eckdaten der TPK-Veräußerung weiter konkretisiert


07.06.2011
Warburg Research

Hamburg (aktiencheck.de AG) - Jochen Reichert, Analyst bei Warburg Research, stuft die Aktie der Balda AG (ISIN DE0005215107 / WKN 521510) von "kaufen" auf "halten" herunter.

Die aus Warburg-Research-Sicht wichtigsten Aufgaben des Balda-Managements in den nächsten Monaten seien die folgenden: Die Veräußerung von TPK, eine angekündigte Akquisition im Bereich Medical sowie die Restrukturierung des China-Geschäfts (MobileCom).

Für den avisierten TPK-Verkauf seien die Rahmendaten weiter konkretisiert worden:

Nach derzeitigem Stand dürften für die Transaktion Kosten (Steuern, Transaktionskosten) zwischen 4% und 8% anfallen. Unter der Annahme eines Komplettverkaufs der TPK-Anteile sowie einem Verkaufserlös von EUR 800 Mio. würden sich Kosten zwischen EUR 32 Mio. und EUR 64 Mio. ergeben.


Vom Verkaufserlös werde Balda rund EUR 140 Mio. wahrscheinlich nicht ausschütten. Dies ergebe sich aus den Beteiligungsstrukturen des Balda-Konzerns. Die Balda AG als Einzelgesellschaft halte 100% an einer Gesellschaft in den Niederlanden, bei der wiederum die Anteile der Holding in Singapur (BIS Singapore) liegen würden. In der Beteiligungsgesellschaft BIS seien die asiatischen Aktivitäten von Balda gebündelt. TPK dürfte bei der BIS mit ca. EUR 140 Mio. Buchwert in der Bilanz stehen. Bei einem Nettoverkaufserlös von EUR 736 Mio. (EUR 800 Mio. abzüglich EUR 64 Mio.) ergebe sich ein Gewinn von EUR 596 Mio. bzw. EUR 10,10 pro Aktie.

Aus der verschachtelten Beteiligungsstruktur ergebe sich eine zusätzliche Unsicherheit. Sollte das China-Geschäft (die im Segment MobileCom zusammen gefassten Gesellschaften) zu einem geringeren Verkaufspreis als der aktuelle Buchwert veräußert werden, falle bei der BIS ein Verlust an. Dieser Verlust müsste von dem TPK-Ausschüttungsbetrag abgezogen werden.

Die in der letzten Woche statt gefundenen Hauptversammlung habe beschlossen, den Aufsichtsrat von 6 Mitgliedern auf 3 Mitglieder zu reduzieren. Brisant dabei sei, dass aus Warburg-Research-Sicht zwei der drei neuen Mitglieder dem Umfeld von Michael Chiang zuzurechnen seien, der wiederum größter Aktionär und Gründer bei TPK sei. Der neue Aufsichtsrat müsse den Beschluss für einen Verkauf von TPK noch fassen. Das Balda-Management gehe davon aus, dass der neue Aufsichtsrat den eingeleiteten Verkaufsprozess nicht aufhalten werde.

Vor dem Hintergrund der hohen Diskrepanz zwischen Marktwert von TPK und dem potenziell maximalen Ausschüttungsbetrag (Marktwert TPK pro Balda-Aktie: EUR 14 potenzielle Ausschüttung: EUR 10,10) wird das Rating von "kaufen" auf "halten" reduziert, so die Analysten von Warburg Research. Das Kursziel laute unverändert EUR 11. (Analyse vom 07.06.2011) (07.06.2011/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens.

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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