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Asian Bamboo reduzierte Wachstumsaussichten


16.08.2011
Warburg Research

Hamburg (aktiencheck.de AG) - Oliver Schwarz, Analyst von Warburg Research, stuft die Aktie von Asian Bamboo (ISIN DE000A0M6M79 / WKN A0M6M7) weiterhin mit "kaufen" ein.

Asian Bamboos Q2-Ergebnisse 2011 hätten deutlich unter den Erwartungen gelegen. Grund hierfür sei vor allem ein holpriger Start des in Q2 erstmals in Betrieb genommenen neuen Baumbusfasergeschäfts gewesen. Angesichts einer Vollauslastung und dem im Q1-Bericht 2011 indizierten Preisniveau, hätte Asian Bamboo einen Umsatz von mehr als EUR 7 Mio. mit dem Fasergeschäft erzielen sollen. Der ausgewiesene Wert habe jedoch 90% unter diesem Niveau gelegen. Zwar sei bei voller Kapazität produziert worden (ca.4.500 t im Quartal), das Management habe allerdings entschieden, nur einen geringfügigen Teil des produzierten Volumens zu verkaufen.

Da Bambusfasern hauptsächlich als Ersatz für Baumwolle im textilen Bereich zum Einsatz kommen würden, korreliere der Preis für Bambusfasern teilweise mit dem der Baumwolle. Durch den Einbruch des Baumwollpreises in Q2 (von der Spitze fast -50%) habe sich auch Asian Bamboo bei einem rückläufigen Preis ausgesetzt gesehen. Folglich habe das Management entschieden, den Verkauf weiterer Volumina zu stoppen und eine Erholung des Verkaufspreises abzuwarten. Nach Managementangaben habe sich der Faserpreis in Q3 2011 verbessert und liege nun auf einem Niveau von EUR 1.300/t, und damit deutlich über der Schwelle von EUR 1.000/t mit der das Geschäft profitabel werde.

Auch bei den verarbeiteten Bambussprossen habe der Umsatz unter dem Vorjahresniveau (-28%) gelegen, da Asian Bamboo den Verkauf von Sprossen in Dosen gleichmäßiger über das Jahr verteilen wolle. 2010 seien ca. 50% vom Jahresumsatz mit diesem Produkt in Q2 verzeichnet. Da Asian Bamboo die Erntemengen an frischen Frühlingssprossen in Q1 2011 massiv erhöht habe (90% yoy), habe dies zu einem unterproportionalen Anstieg von nur 24% in Q2 geführt. In der Halbjahreshälfte sei der Umsatz mit frischen Frühlingssprossen um 50% gegenüber dem Vorjahr gesteigert worden. Dies entspreche nahezu völlig dem Anstieg der Fläche erntereifer Plantagen (53%) gegenüber dem Vorjahr.


Aufgrund der steigenden Pachtpreise für Plantagen und der zunehmend schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfeld habe sich Asian Bamboo gegen das Pachten von zusätzlichen Anbauflächen in 2011 entschieden. Dies werke sich positiv auf den Cashflow in 2011e und 2012e aus, da sich der ursprünglich erwartete Mittelabfluss für neue Pachten reduziere. Damit dürfte Asian Bamboo im Jahr 2012 einen positiven freien Cashflow erwirtschaften. Das Unternehmen habe den Ausblick für das Geschäftsjahr 2011 mit einem Umsatz von mindestens EUR 125 Mio. und einer Nettomarge von mindestens 40% bestätigt.

Das Unternehmen könnte diese Ziele durchaus erreichen, wenn zum einen keine mit H2 2010 vergleichbaren negativen Wettereffekte auftreten würden und zum anderen es keine weiteren Störungen im Fasergeschäft gebe. Die Analysten hätten ihren Umsatzwert allerdings unter dieses Niveau verringert, um reduzierte Erwartungen bezüglich des Fasergeschäftes zu reflektieren. Darüber hinaus sollte sich eine Verzögerung bei der Expansion der Plantagen sowie des Fasergeschäfts - auch wenn diese den kurzfristigen freien Cashflow verbessere - negativ auf das mittelfristige Wachstum auswirken. Daher hätten die Analysten ihr auf einer DCF-Berechnung basierendes Kursziel auf EUR 34 von vormals EUR 50 verringert.

Angesichts des deutlichen Kurspotenzials des Aktienkurses auf dem aktuell gedrückten Niveau zum Kursziel bleiben die Analysten von Warburg Research bei ihrer Kaufempfehlung für die Asian Bamboo-Aktie. (Analyse vom 15.08.2011) (16.08.2011/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens.

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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