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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE000PAH0038 PAH003 -   € -   €
 
 
 

Porsche meldet Absatzrekord


14.09.2011
Frankfurter Tagesdienst

Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" raten vor dem Einstieg in die Porsche-Vorzugsaktie (ISIN DE000PAH0038 / WKN PAH003) eine Kursstabilisierung abzuwarten.

Im Monat August habe der deutsche Sportwagenproduzent einen weiteren Absatzrekord melden können. 9.031 Autos seien verkauft worden, 43 Prozent mehr als im letzten Jahr. Seit Jahresanfang habe Porsche damit bereits mehr als 80.000 Fahrzeuge abgesetzt. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum sei es rund ein Drittel weniger gewesen.


Mit 2.244 Autos sei ziemlich genau ein Viertel der Fahrzeuge auf den chinesischen Markt ausgeliefert worden, was die Bedeutung dieses Marktes für den deutschen Autobauer noch einmal unterstreiche. Im Vergleich zum August des zurückliegenden Jahres habe Porsche den Verkauf in China verdreifachen können. In der Rangliste der wichtigsten Absatzmärkte sei es somit zu einem Wachwechsel gekommen. Bisher seien die USA auf Platz 1 gewesen, diese Position nehme jetzt das Reich der Mitte ein.

Der Sportwagenhersteller sei wieder obenauf. Die Unternehmensleitung strotze vor Selbstbewusstsein und erfreue die Investoren mit ehrgeizigen Wachstumsplänen. Das Modellangebot solle mittelfristig ausgeweitet werden, um die Verkaufsperformance weiter zu dynamisieren. Bis zum Jahr 2018 plane Porsche, die Zahl der abgesetzten Fahrzeuge zu verdoppeln. Hier werde sich nach Einschätzung der Experten mittelfristig die Eingliederung in den VW-Konzern (ISIN DE0007664039 / WKN 766403) bezahlt machen, weil Porsche von den VW-Vertriebskapazitäten profitieren werde.

Obwohl die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" die Porsche-Vorzugsaktie langfristig für aussichtsreich halten, raten sie davon ab, gegen den Abwärtstrend anzuspekulieren. Wer investieren möchte, sollte sich gedulden und eine Kursstabilisierung abwarten. (Ausgabe 141 vom 13.09.2011) (14.09.2011/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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