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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 31,33 € |
32,12 € |
-0,79 € |
-2,46 % |
24.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE000PAH0038 |
PAH003 |
- € |
- € |
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Porsche durch nicht liquiditätswirksamen Sondereffekt belastet 04.11.2011
Nord LB
Hannover (aktiencheck.de AG) - Frank Schwope, Analyst der Nord LB, hat sein Rating "kaufen" für die Aktie von Porsche (ISIN DE000PAH0038 / WKN PAH003) beibehalten.
Porsche habe mit den veröffentlichten Eckdaten für die ersten 9 Monate des Geschäftsjahres 2011 ein Konzernergebnis nach Steuern in Höhe von -462 Mio. EUR mitgeteilt. Dabei habe das at-Equity-Ergebnis der beiden Beteiligungen (Porsche Zwischenholding GmbH und Volkswagen AG (ISIN DE0007664039 / WKN 766403)) hingegen mit 3,423 Mrd. EUR deutlich im positiven Bereich gelegen.
Nach Mitteilung des Unternehmens sei das Konzernergebnis allerdings "durch einen nicht liquiditätswirksamen Sondereffekt in Höhe von minus 3,703 Mrd. EUR durch die Anpassung der Bewertung der Put- und Call-Optionen in Bezug auf die bei der Porsche SE verbliebenen Anteile an der Porsche Zwischenholding GmbH" belastet worden. Dieser Effekt sei Folge des Scheiterns der Verschmelzung der Porsche SE mit der Volkswagen AG bis Ende 2011. Dazu habe das Unternehmen weiter mitgeteilt: "Für den Fall des Scheiterns der Verschmelzung im Rahmen und Zeitplan der Grundlagenvereinbarung haben sich beide Unternehmen im Rahmen der Grundlagenvereinbarung wechselseitig Put- und Call-Optionen in Bezug auf die bei der Porsche SE verbliebenen 50,1 Prozent der Anteile an der Porsche Zwischenholding GmbH eingeräumt, die in festgelegten Perioden im Zeitraum vom 15. November 2012 bis zum 31. Januar 2015 prinzipiell ausübbar sind."
Gemäß Beurteilung der Analysten würden bei der Porsche SE nicht die operativen Thematiken, sondern vielmehr die Verschmelzungsbestrebungen mit Volkswagen dominieren. So sei damit zu rechnen, dass der Volkswagen-Konzern die im Rahmen einer Fusion drohenden Milliarden-Risiken aus anstehenden Klagen und steuerrechtlichen Aspekten nicht eingehen werde. Im September sei die für dieses Jahr geplante Verschmelzung abgesagt worden.
Damit steige nach Auffassung der Analysten die Wahrscheinlichkeit, dass der Volkswagen-Konzern mittels vorhandener Optionen die restlichen 50,1% des Autobauers Porsche direkt erwerbe. So werde die Porsche-Marktkapitalisierung allein durch die Beteiligung an Volkswagen mehr als abgedeckt und die 50,1%ige Beteiligung an der Porsche Zwischenholding GmbH gebe es "gratis" obendrauf.
Mit Blick auf die stark verbesserte operative Geschäftstätigkeit in den letzten Quartalen sowie die Absatzperspektiven in den nächsten Jahren bestätigen die Analysten der Nord LB ihr Votum "kaufen" für die Porsche-Aktie. Das Kursziel werde nach 55 EUR nun bei 54 EUR gesehen. (Analyse vom 04.11.2011) (04.11.2011/ac/a/nw)
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