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Escada preiswert


23.09.2002
TradeCentre.de

Die Analysten von "TradeCentre.de" empfehlen auf dem aktuellen Niveau den Einstieg bei Escada (WKN 569210).

Trotz weiterer Desinvestitionen wolle Escada bis zum Ende dieses Jahrzehnts die Milliarde beim Markenumsatz und eine Rendite vor Steuern und Zinsen im zweistelligen Bereich erreichen. Das habe Finanzchef Georg Kellinghusen im Gespräch mit den Analysten berichtet. Rund 600 Millionen Euro würden aus dem Modegeschäft, 300 Millionen aus dem Lizenzbereich und rund 100 Millionen Euro aus dem Segment Accessoires (zum Beispiel Brillen, Schmuck und Parfum) kommen sollen. Vor kurzem habe das Unternehmen Zahlen für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2001/02 per Ende Oktober gemeldet und vor allem auf der Ertragsseite satte Zuwächse verkünden können. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern sei um 72 Prozent auf knapp 20 Millionen Euro geklettert, trotz einem Erlösrückgang von 606 auf 572 Millionen Euro. Nach Steuern hätten 3,5 Millionen Euro in der Firmenkasse geklingelt. Für das Gesamtjahr rechne der CFO mit einem EBIT von circa 25 Millionen Euro und unterm Strich mit einem positiven Nettoergebnis.


Das Schlussquartal dürfte nach Schätzungen von "TradeCentre.de" knapp 200 Millionen Euro Umsatz einspielen. Im kommenden Geschäftsjahr rechne Kellinghusen mit einer weiteren Ergebnisverbesserung, ohne diese zu konkretisieren. „Das Jahr 2002/03 wird ein Jahr der Konsolidierung sein, um dann im Folgejahr auf profitables Unternehmenswachstum zu setzen. Wir bleiben zunächst pessimistisch, was die Konjunktur betrifft und rechnen mit keiner Erholung im kommenden Geschäftsjahr“. Zudem wolle sich der Finanzchef von weiteren, nicht zum Kerngeschäft gehörenden, Teilen des Konzerns trennen, um den Aschheimer Betrieb mit beiden Händen auf einen vernünftigen Profit zu trimmen (Laurel, Kemper und Primera seien nach neun Monaten profitabel gewesen).

Im Berichtszeitraum habe sich der Schuldenberg um satte 63 Millionen auf 307 Millionen Euro reduziert. Per Ende Oktober dürften die Verbindlichkeiten auf circa 280 Millionen Euro sinken. Eine 100 Millionen Euro Anleihe werde im Jahr 2004 fällig. Der freie Cashflow habe nach neun Monaten bei knapp 60 Millionen Euro gelegen. Für das Gesamtjahr erwarte Kellinghusen einen freien Mittelzufluss von „mindestens 50 Millionen Euro“. Die avisierten Kosteneinsparungen von 35 Millionen Euro seien laut dem Finanzvorstand gut erreichbar, schließlich hätten nach drei Quartalen rund 29 Millionen Euro eingespart werden können. Selbst der gestiegene Euro, Escada habe rund 25 Prozent der Erlöse in Nordamerika erzielt, könne dem Unternehmen keinen Strich durch die Rechnung machen. „Wir haben die nächsten drei Saisons abgesichert, sodass Wechselkursschwankungen den Konzern nicht treffen“, habe der CFO erläutert.

Nach langer Ertragsschwäche kehre der international tätige Modekonzern für Damenmode auf profitablen Kurs zurück. Restrisiko bleibe allerdings, ob sich die schwache Konsumgüternachfrage nicht stärker auf das Unternehmen auswirke, als vom Management erwartet.

Da die Aktie preiswert zu haben ist, raten die Analysten von "TradeCentre.de" dennoch auf aktuellem Niveau zum Einstieg bei Escada.




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