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Veränderung |
Datum/Zeit |
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14,66 € |
+0,040 € |
+0,27 % |
17.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE000A1H8BV3 |
A1H8BV |
- € |
- € |
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NORMA Group-Aktie: Feedback von der Management Roadshow 15.03.2012
Warburg Research
Hamburg (www.aktiencheck.de) - Christian Cohrs, Analyst von Warburg Research, bewertet die Aktie der NORMA Group (ISIN DE000A1H8BV3 / WKN A1H8BV) unverändert mit dem Votum "kaufen".
Die Analysten seien in dieser Woche mit NORMA auf Roadshow in Zürich und Wien gewesen. Von den besprochenen Themen seien folgende hervorzuheben: Das Geschäft in den USA habe sich erholt und weise eine gute Dynamik auf. Das Wachstum in Asien sei leicht rückläufig gewesen, bleibe jedoch auf einem befriedigenden Niveau, wobei Europa dagegen Anzeichen von Schwäche zeige.
NORMA's Umsatz werde überwiegend in der EMEA-Region (ca. 65%) erzielt; nichtsdestotrotz sollte man bedenken, dass das Unternehmen enge Beziehungen zum unverändert gut laufendem Premium Automobilsektor habe. Aufgrund dessen und unter Einbeziehung des positiven Content-Wachstums je Einheit im Zuge strengerer Emissionsrichtlinien und der Fähigkeit des Unternehmens in der Vergangenheit schneller als der Markt zu wachsen, würden die Analysten den Optimismus des Managements teilen.
Derzeit trage die Region nicht mehr als ca. 6% zum Umsatz des Unternehmens bei und ca. 10% bei Berücksichtigung der indirekten Effekte (d.h. NORMA-Komponenten, die an deutsche OEM verkauft worden seien, die wiederum nach Asien exportieren würden). Angesichts der Größe der indischen und chinesischen Märkte für den Automobil- und Maschinenbau, gebe es deutliches Aufholpotenzial. COO John Stephenson sei nach Singapur versetzt worden, um die Präsenz von NORMA in den asiatischen Märkten zu verbessern und eine effizient geführte Organisation aufzubauen.
Prospekthaftungsrisiken hätten im letzten Jahr ein rechtliches Hindernis im Hinblick auf Akquisitionen dargestellt. Diese Beschränkungen seien nicht länger gültig. Dementsprechend werde NORMA zunehmend Ausschau nach potenziellen Zielen halten. Das Management habe Gespräche mit verschiedenen Unternehmen bestätigt. Die wichtigsten Punkte für einen Deal seien die Schließung der regionalen weißen Flecken und Verdichtung des Produktportfolios und der bessere Zugang zu (Neu-)Kunden. Die Finanzierung stelle, angesichts einer revolvierenden Cashposition von ca. EUR 100 Mio. für M&A Aktivitäten, kein Problem dar.
Der CEO habe deutlich das Geschäftsmodell von NORMA, das Ausarbeiten von kundenspezifischen und wertsteigernden Lösungen geschildert, die hohe (bereinigte EBITA-) Margen (von knapp 18%) ermöglichen würden. NORMA ziehe sich aus Geschäften zurück, die keinen wertsteigernden Vorteil (mehr) bieten würden und/oder wo der Wettbewerb eine reine Preisfrage sei. Um die Innovationskraft (Portfolio von ca. 200 Patenten, 20 bis 30 neue Patente pro Jahr) zu erhalten, würden 4% der Umsätze für F&E verwendet.
Die Nettoverschuldung vs. EBITDA liege am Jahresende 2011 bei ca. 1,9x und der CEO sehe Spielraum für weiteres Deleveraging auf ein Niveau von 1,5x, gelegentlich jedoch unterbrochen durch Akquisitionen. Neben höheren Ergebnissen sollte der Cashflow auch von einer mittelfristigen Reduzierung des Working Capital im Zuge verbesserter Logistik profitieren.
Ihre Umsatzprognose von EUR 598 Mio. für 2012 könnte sich als etwas zu vorsichtig erweisen, die Analysten würden diese nach der Veröffentlichung der Gesamtjahresergebnisse am 28. März ggf. überarbeiten. NORMA werde dann ebenfalls einen ersten (und laut CEO konservativen) Ausblick auf das neue Geschäftsjahr geben.
Die Analysten von Warburg Research stufen die NORMA Group-Aktie weiterhin mit dem Rating "kaufen" ein. Das Kursziel werde nach wie vor bei EUR 21,50 gesehen. (Analyse vom 15.03.2012) (15.03.2012/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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