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Intershop weiterhin meiden 04.10.2004
AC Research
Die Analysten von AC Research empfehlen vorerst weiterhin, die Aktien des Anbieters von Softwareanwendungen für E-Commerce Online Shops Intershop (ISIN DE0007472920 / WKN 747292) zu meiden.
Die Geschäftsleitung habe die Planzahlen für das laufende Geschäftsjahr 2004 revidiert.
Demnach rechne das Management der Gesellschaft nunmehr für das laufende Geschäftsjahr mit einem Jahresverlust von 4,5 bis 5,5 Millionen Euro. Zuvor habe die Geschäftsführung noch ein ausgeglichenes Jahresergebnis angestrebt.
Nach Ansicht der Analysten von AC Research komme die Reduzierung der Planzahlen nicht unerwartet. So habe man bereits im Vorfeld das Ziel eines ausgeglichenen Ergebnisses für ambitioniert gehalten. Gleichzeitig habe allerdings die Höhe des nunmehr erwarteten Verlustes deutlich negativ überrascht und spiegle das nach wie vor schwache wirtschaftliche Umfeld wider.
Infolge einer Mitte September 2004 durchgeführten Kapitalerhöhung von 1,6 Millionen Euro habe sich der Bestand an frei verfügbaren liquiden Mitteln im dritten Quartal von 2,3 Millionen Euro auf 3,4 Millionen Euro erhöht. Bereinigt um diesen Effekt sei der Bestand an liquiden Mitteln allerdings im abgelaufenen Quartal um 0,5 Millionen Euro auf 1,8 Millionen Euro gesunken. Zusammen mit dem auf für das vierte Quartal wahrscheinlichen Verlust mache dies die nach wie vor kritische finanzielle Lage des Konzerns deutlich. Auf Grund eines traditionell besseren vierten Quartals rechne man allerdings erst frühestens im Frühjahr 2005 mit der Notwendigkeit einer weiteren Kapitalmaßnahme. Für eine langfristige Sicherstellung der Liquidität würden die derzeitigen finanziellen Mittel voraussichtlich nicht ausreichen.
Beim derzeitigen Aktienkurs von 1,05 Euro erreiche die Gesellschaft eine Marktkapitalisierung von rund 25 Millionen Euro. Damit erscheine das Unternehmen vor dem Hintergrund der weiterhin angespannten finanziellen Lage und des anhaltend schwachen Marktumfeldes ambitioniert bewertet. Zwar habe die Gesellschaft in den vergangenen Quartalen deutliche Fortschritte auf der Kostenseite erzielt, allerdings erscheine es fraglich, ob dies im derzeitigen Marktumfeld zur Erreichung des Breakeven ausreichen werde. Daher erscheine die wirtschaftliche Überlebensfähigkeit des Konzerns weiterhin unsicher.
Die Analysten von AC Research empfehlen weiterhin, die Aktien von Intershop zu meiden.
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