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Balda kaufenswert 06.10.2004
TradeCentre.de
Die Experten von "TradeCentre.de" halten die Aktie von Balda (ISIN DE0005215107 / WKN 521510) für kaufenswert.
Mit dem Verlauf der ersten neun Monate zeigt sich Joachim Gut, Vorstandsvorsitzender der Balda AG im Gespräch mit "TradeCentre.de" "sehr zufrieden". Nach eigenen Angaben habe die Produktionsauslastung in Q3 auf circa 80 Prozent gesteigert werden können. "Unsere Auslastung ist noch besser als im zweiten Quartal", sage Gut. Die Zahlen für das dritte Quartal dürften sodann stärker ausfallen als die bereits hervorragenden Zahlen im zweiten Vierteljahr.
Wie in jedem Jahr, würden allerdings die Monate Oktober bis Dezember am besten abschneiden. An der Jahresprognose rüttle der Firmenchef daher kein Stück. "Wir haben keinen Grund etwas anderes zu verkünden". Der Umsatz solle um 35,6 bis 37,4 Prozent auf ein Rekordniveau von 370 bis 375 Millionen Euro gesteigert werden. Die EBIT-Marge werde bei über zehn Prozent erwartet. Vor dem Zugriff des Fiskus sollten 33 bis 35 Millionen Euro in der Kasse klingeln. Den Jahresüberschuss würden die Experten bei über 22 Millionen Euro oder bei rund 55 Cent je Aktie erwarten.
Hocherfreulich sei die weltweite Entwicklung des Unternehmens. "Unser Geschäft läuft in allen Regionen sehr gut", sage der CEO. Als "exzellente Entscheidung" betrachte Gut den Kauf des 50 Prozent Restanteils am Joint Venture Balda-Mikron. Kein Wunder, schließlich brumme das Geschäft in Asien wie verrückt. Übrigens sei besonders China auch steuerlich betrachtet ein echter Leckerbissen. In den ersten fünf Jahren ab Markteintritt sei die Firma von einer Gewinnbesteuerung freigestellt.
Danach würden in den folgenden fünf Jahren 7,5 Prozent Steuern fällig, bis nach zehn Jahren der Höchststeuersatz von 15 Prozent erreicht werde. Wie Gut erkläre, solle im nächsten Jahr im chinesischen Bejing eine weitere Produktionsstätte hochgefahren werden. Die taiwanesische Everskill sei inzwischen mit 25 Prozent an dem asiatischen Tochterunternehmen beteiligt (vormals Joint Venture Balda-Mikron). Als zweites sei Mexiko im Gespräch. "Wir folgen bei unserer Expansion den Anforderungen unserer Kunden".
Für das kommende Jahr sei der Balda-Chef "generell" optimistisch. Der Gesamtmarkt abgesetzter Telefone dürfte laut Marktindikatoren in 2005 um 15 bis 20 Prozent zulegen. "Wir haben die Chance aufgrund der eingeleiteten Schritte zur weiteren Globalisierung stärker zu wachsen als der Markt", sage Gut. Und selbst wenn Nokia mal eine stärkere Grippe habe, müsse Balda noch längst keinen Schnupfen haben. Viel wichtiger sei, dass der allgemeine Absatz weiter anziehe.
Zudem habe die Firma ein breites Kundenportfolio. Die fünf der sechstgrößten Handyfirmen stünden auf der Kundenliste. Die EBIT-Marge von über zehn Prozent solle beibehalten werden. Preiskämpfen seitens der Mobilfunkunternehmen wolle die Gesellschaft mit der Verlagerung von Arbeitsplätzen in Niedriglohnländern entgegentreten. Für das organische Wachstum werde das Management keine Kapitalerhöhung in Anspruch nehmen, betone Gut ausdrücklich.
"Aufgrund unseres sehr guten Cashflows gibt es auf absehbare Zeit keine Notwendigkeit für Kapitalmaßnahmen". Allenfalls im Falle einer Übernahme im Medizintechnik-Bereich, was frühestens in 2005 der Fall sein könnte, sei eine Erhöhung des Kapitals eine Option. Die Experten würden sich zwar nur ungern wiederholen. Aber Balda sei eine Perle, die mit einem 2004er KGV von nur zwölf extrem günstig zu haben sei. Vereinzelte Analysten würden noch in 2004 mit einem Kursanstieg auf zehn Euro rechnen.
Daher bekräftigen die Experten von "TradeCentre.de" ihre Einschätzung für die Balda-Aktie mit "kaufenswert".
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