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Intershop Underperformer


29.10.2004
SES Research

Die Analysten von SES Research bewerten die Aktie von Intershop (ISIN DE0007472920 / WKN 747292) weiterhin mit "Underperformer".

Die Struktur der Ergebnisse zum dritten Quartal würden ein identisches Bild zeichnen wie in den vorangegangen Quartalen. Intershop habe im Vorjahresvergleich den Verlust beim Betriebsergebnis deutlich verringern können. Diese Ergebnisentwicklung sei jedoch ausschließlich auf eine erfolgreiche Kostenreduktion zurückzuführen. Die Umsätze seien ebenfalls deutlich zurück gegangen, was das Erreichen des Break-Evens in die Ferne rücken lasse. Gegenüber dem Vorjahresquartal habe sich der Umsatz um 30% und gegenüber dem Vorquartal um 8% auf 4,5 Mio. EUR verringert.

Aufgrund der reduzierten Kosten habe sich das Betriebsergebnis gegenüber Q3/03 von -4,1 auf -1,59 Mio. Euro verbessert, gegenüber dem Vorquartal habe das allerdings eine Verdopplung des Verlustes bedeutet. Hierbei sei jedoch zu beachten, dass ein schwächeres Q3 gegenüber Q2 branchenüblich sei. Die Wartungserlöse hätten stabilisiert werden können, sie hätten über alle Quartale hinweg bei ca. 3,8 Mio. EUR gelegen. Hier scheine Intershop eine Stabilisierung gelungen zu sein. Weiterhin schwach seien die Lizenzerlöse. Sie seien mit 0,7 Mio. EUR - sowohl relativ zu den Wartungserlösen als auch absolut - zu gering ausgefallen, um eine solide Basis darzustellen. Trotz einiger repräsentativer Akquisitionen habe Intershop hier keine Verbesserung erzielen können.


Etwas entspannt habe sich die Liquiditätssituation. Die frei verfügbaren Mittel seien gegenüber dem Vorquartal von 2,3 Mio. EUR auf 3,6 EUR Mio. EUR gesteigert worden, die Gesamtliquidität habe um 1,9 Mio. EUR erhöht werden können. Der Liquiditätszufluss habe aus zwei Quellen resultiert. Zum einen habe Intershop 1,6 Mio. EUR neue Aktien zu einem Preis von 1 EUR ausgegeben, zum anderen hätten die Forderungen aus Lieferung und Leistung zahlungswirksam um 1,9 Mio. EUR abgebaut werden können. Ohne diesen Effekt hätte der Liquiditätsabfluss 1,55 Mio. EUR betragen.

Mit Hinblick auf das von der Saisonalität starke vierte Quartal in der IT-Branche, würden die Wertpapierexperten keine Verschärfung der Liquiditätssituation im laufenden Quartal erwarten. Die Liquidität sollte bis ca. Mitte des kommenden Jahres ausreichen. Intershop wolle und müsse weitere Finanzierungsquellen erschließen.

Den Ausblick für das Gesamtjahr habe Intershop kürzlich am 1.10. deutlich gesenkt. Die Planungen würden jetzt ein Nettoergebnis von -4,5 bis -5,5 Mio. EUR vorsehen. Die reduzierten Erwartungen seien mit Blick auf die bisherige Entwicklung in diesem Jahr und auf die Prognosen der Wertpapierexperten keine Überraschung gewesen. Durch die Kapitalerhöhung und die Gewinnwarnung habe sich die Notwendigkeit der Überarbeitung der Schätzungen und der Prognosen ergeben. Im vierten Quartal sei ein operieren am Break-Even möglich. Dies würde jedoch keine Trendwende darstellen, sondern auf der Saisonalität beruhen. Den fairen Wert je Aktie sehe man bei 0,80 EUR.

Die Analysten von SES Research stufen die Intershop-Aktie weiterhin mit "Underperformer" ein.




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