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Öster. Post spekulativ zeichnen


24.05.2006
Der Aktionär

Die Experten vom Anlegermagazin "Der Aktionär" raten die Aktie der Österreichischen Post (ISIN AT0000APOST4 / WKN unbekannt) spekulativ zu zeichnen.

Bis zum 29. Mai würden aus dem Besitz der staatlichen Industrieholding ÖIAG bis zu 34,3 Mio. Aktien der Österreichischen Post in einer Spanne von 17-19 EUR zur Zeichnung offeriert. Am oberen Ende der Preisspanne liege die Konzernbewertung bei 13,3 Mrd. EUR.


Für das Post-Papier spreche die geplante Expansion, für die rund 500 Mio. EUR zur Verfügung stünden, sowie die für 2006 geplante Ausschüttung in Höhe von 70 Mio. EUR. Dies würde einer Dividende von 1 EUR je Aktie entsprechen. Einziger Wermutstropfen sei die Krise der Gewerkschaftsbank BAWAG, die im Zusammenhang mit der Insolvenz des US-Brokers Refco in eine existenzbedrohliche Lage geraten sei. Die BAWAG sei Kooperationspartner der Österreichischen Post und habe im vorherigen Jahr 96,4 Mio. EUR als Provisionszahlungen an den Partner gezahlt.

Mit einer erwarteten Dividendenrendite von über 5% spreche die Österreichische Post auch Value-Investoren an. Obwohl die BAWAG-Krise einen Schatten auf den Börsengang werfe sollte sich ein Engagement mittelfristig rentieren.

Die Experten von "Der Aktionär" empfehlen die Aktie der Österreichischen Post spekulativ zu zeichnen.



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