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| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 12,00 € |
11,60 € |
+0,40 € |
+3,45 % |
27.04/14:33 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| AT0000785407 |
922985 |
- € |
- € |
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Fabasoft zeichnen 27.09.1999
Value Research
Volker Deibert, Analyst bei Value Reseaarch, rät zur Zeichnung der Aktie von Fabasoft (WKN 922985).
Das Unternehmen entwickle Software zum Management von Kundenbeziehungen (Customer Relationship Management = CRM, eCustomer Care) auf Basis von Microsoft Windows und Windws NT, so Volker Deibert von Value Research. Hierdurch würden großen Organisationen bei der Definition und Verwaltung ihrer Kundenbeziehungen unterstützt. Besonderen Raum nehme bei Fabasoft die Modernisierung der Serviceunterstützung im bislang noch kaum entwickelten Bereich der öffentlichen Verwaltung (Electronic Government =eGov) ein.
Das wesentliche Differenzierungsmerkmal von Fabasoft Componenets sei der strikte objektorientierte Aufbau, nach dem nicht nur Dokumente, Kunden, Produkte, etc. Objekte darstellten, sondern auch Zugangsregeln, Business Logic, Prozesse, Regeln für den Ablauf von Prozessen, etc. Dadurch werde erreicht, dass Adaptierungen nicht neu programmiert werden müssten, sondern über einfache graphische Menüs vorgenommen werden könnten. Dies erkläre auch, warum die Implementation einer großen Fabasoft Installation lediglich max. 3 Monate dauere und nicht 12 Monate, wie bei manchem Wettbewerber.
Mit über 50% Anteil an den Neuinstalationen verfüge Fabasoft über die Position des Marktführers in Österreich. Schnelle und großzahlige Präsenz solle Fabasoft früh zu einer günstigen Position im noch jungen CRM-Softwaremarkt verhelfen und von dessen raschen Wachstum überproportional profitieren lassen.
Value driver und größte Umsatzquelle des Unternehmens werde das strukturell hochprofitable Lizenzgeschäft sein.
Zeichne sich ab, dass die ehrgeizigen Ziele erreicht würden, ergäbe sich bei einem Emissionspreis pro Aktie unter 30 EUR eine signifikante Unterbewertung mit entsprechend großem Kurspotential.
Andererseits verfüge das Unternehmen derzeit nicht über eine diversifizierte Produktpalette und nicht einen damit verbundenen Risikominderungseffekt. Wettbewerber mit großer Marktmacht könnten die CRM-Funktionalitäten, speziell solche mit Internet-Bezug, in bestehende Produkte einbauen und somit den Bedarf an Fabasoft-Produkten austrocknen.
Die voraussichtliche Marktkapitalisierung von Fabasoft liege, von Prodacta abgesehen, mindestens eine Größenordnung unterhalb derer der Peer-Group (IXOS, SER Systeme, CE Computer Equipment, Prodacta, Siebel, Broadvision, LHS Group, Clarify, Remedy, Pivotal, Onyx Softw., Vantive). Dementsprechend werde auch die Liquidität der Aktie relativ gering sein. Die Marktposition sei angesichts der Umsatzerlöse, die mittelfristig lediglich im zweistelligen Millionenbereich zu erwarten seien, nicht als gefestigt anzusehen.
Die Märkte, in denen Fabasoft zunehmens aktiv sei, würden mit großer Wahrscheinlichkeit erhebliche Umsatz- und Ertragschancen bieten. Fabasoft habe die Möglicheit, zu einem ernstzunehmenden Mitspieler in der Branche zu werden, wenn es gelinge, die geplante Vertriebsstrategie, nämlich mit niedrigen Preisen schnell Marktpräsenz zu gewinnen, zügig umzusetzen.
Da Fabasoft in Deutschland bei vielen Anlegern kaum bekannt sei, bestehe die Gefahr, dass die Aktie leicht übersehen werde. Ihrem Geschäftsansatz nach und gemessen an ihrem Potential könne sie sich aber zu einem der Ausnahmswerte im Softwaresegment des Neuen Marktes entwickeln. Dies wäre nach Meinung Volker Deibert von Value Reseaarch dann der Fall, wenn sich die Erreichung der ambitiösen Unternehmensziele abzeichnete. Dann würden die Analysten von Value Research mit Outperformance rechnen.
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