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caatoosee spekulativ zeichnen


13.09.2000
GoingPublic-Online

Bis zum 18. September könnten die Aktien der caatoosee AG (WKN 617835) in einer Preisspanne von 18 bis 21 Euro gezeichnet werden.

Erster Handelstag am Neuen Markt sei voraussichtlich der 20. September. Das Bankenkonsortium setze sich aus den beiden Konsortialführern Landesbank Baden-Württemberg und Dresdner Bank sowie aus Bank Vontobel und Schwäbische Bank zusammen. Emittiert würden bis zu 3,81 Mio. Aktien (inkl. Greenshoe). Davon stammten 3,46 Mio. Stück aus einer Kapitalerhöhung, lediglich die Mehrzuteilungsoption (0,35 Mio. Aktien) stamme aus dem Besitz des Altaktionärs Landesbank Baden-Württemberg. Der Free Float werde sich nach Emission auf etwa 22 % belaufen. Positiv zu erwähnen sei die lange Lock-Up-Periode von 36 Monaten, zu der sich alle Altaktionäre verpflichtet haben.


caatoosee bezeichne sich selbst als Spezialist für Informationslogistik. Das Stuttgarter Unternehmen konzipiere, realisiere und betreibe Online-Plattformen und verknüpfe diese auch mit Inhalten. Die Software von caatoosee ermögliche es dabei, Anwendungen aus dem Content-, Knowledge- und Customer-Relationship-Management zu vereinen. Zusammen mit der Verlagsgruppe Holtzbrinck werde das Joint-Venture Contara AG betrieben, durch das Content für die von caatoosee entwickelten Plattformen bereitgestellt werden könne. Die stratobyte AG sei ein Joint Venture mit der DASA, das verschiedene Dienste via Satellit anbiete. Ein weiteres interessantes Joint Venture sei die S-eVision AG, die zusammen mit dem Deutschen Sparkassenverlag betrieben werde. Ziel sei dabei der Betrieb von Branchenportalen über die jeweiligen Sparkassen.

Erlöse generiere caatoosee aus Lizenzeinnahmen, aus der Implementierung und dem Customizing von Softwarelösungen und -produkten sowie aus der Lieferung von Inhalten und der Vermarktung von Daten und Plattformen. Darüber hinaus partizipiere caatoosee durch transaktions- und nutzungsabhängige Gebühren unmittelbar an dem Erfolg der Netzplattformen. Langfristig solle der Anteil an Gebühreneinnahmen der bedeutendste Umsatzträger werden.

Im Geschäftsjahr 1999/2000 habe caatoosee einen Umsatz von 7,6 Mio. Euro und ein Ergebnis vor Steuern von -0,41 Mio. Euro erzielt. In den nächsten Jahren wolle das Unternehmen kräftig wachsen. Mit einem Umsatz von 2,7 Mio. Euro im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres befinde sich caatoosee bereits auf dem Wachstumspfad. Und dass, obwohl die eigene Software erst seit drei Monaten vermarktet werde. Im kommenden Jahr solle sich der Umsatz auf 17,8 Mio. Euro steigern. Der Break Even im Ergebnis werde allerdings erst für 2002/2003 erwartet.

Mit einem KUV von 7,9 bis 9,4 auf Basis der Umsätze des Geschäftsjahres 2001/2002 sei caatoosee nicht gerade billig bewertet. Der zukunftsträchtige Markt im Plattform- und Content-Bereich sowie Wachstumsraten von etwa 100 % machten die Aktie allerdings interessant. GoingPublic rät spekulativ orientierten Anlegern zur Zeichnung.




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